Der BSW (Bundesverband Sozialer Arbeit) in Thüringen ist zusammengebrochen, nur zwei seiner fünfzehn ehemaligen Landesparlamentarier sind noch angeschlossen. Als Reaktion darauf gründeten Ex-Mitglieder, darunter Katja Wolf, die derzeitige Finanzministerin, und Steffen Schütz, der Digitalminister, eine neue politische Partei namens "Thüringen.Gerecht" (Just Thüringen). Die Partei wurde am Sonntag in Erfurt offiziell gegründet, mit Wolf als Vorsitzenden gewählt. Die Gruppe beschuldigte die nationale BSW-Führung der übermäßigen Nähe zur AfD und des Fehlens von Distanz zur rechtsextremen Partei. Sie bleiben der Koalition mit der CDU und der SPD unter Ministerpräsident Mario Voigt verpflichtet. Die neue Partei betont eine Politik, die sich auf das Zuhören auf die Bürger konzentriert, ihre Lebensleistungen anzuerkennen, Respekt, Sicherheit und Vertrauen zu gewährleisten, sowie auf wirtschaftlichen Wachstum, sozialen Schutz und demokratische Teilhabe, zusammen mit dem ökologischen Zusammenhalt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Gründung von "Thüringen.Gerecht" als eine prinzipielle Haltung gegen die vermeintliche Zusammenarbeit mit der AfD, die in Deutschland weithin als rechtsextreme Partei angesehen wird.





