Der vom Militär unterstützte Führer von Myanmar, Präsident Min Aung Hlaing, skizzierte während der ersten 100 Tage seiner Regierung eine fünfjährige politische Roadmap, in der er die Wiederherstellung des Friedens und die nationale Entwicklung betonte. Er verteidigte die Maßnahmen seiner Regierung, einschließlich der fortgesetzten Militäroperationen gegen Demokratieaktivisten und ethnische Minderheiten, und kündigte gleichzeitig Pläne für Sonderwahlen in Konfliktgebieten an. Aung Hlaing kritisierte den Friedensplan der ASEAN für 2021, der behauptete, dass ihm die allgemeine Unterstützung fehle und Myanmar unfair angegriffen werde. Er kündigte auch Infrastrukturprojekte wie das Wasserkraftwerk Myitsone und Maßnahmen gegen ausländische Betrügereien an, obwohl er es vermied, das Wehrpflichtgesetz des Militärs als Ursache der Jugendmigration anzusprechen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Politik der Militärführung als notwendig für die nationale Entwicklung und Sicherheit, während er Kritik an der Menschenrechtsbilanz des Regimes herunterstreicht.






