Das Museum of Jewish Heritage in New York präsentiert eine Installation, die Paul Mahrer, einem Holocaust-Überlebenden und ehemaligen professionellen Fußballspieler aus der Tschechoslowakei, gewidmet ist. Die Ausstellung, die vom 31. Mai bis zum 31. Juli läuft, zeigt Archivmaterialien, darunter Briefe, die zwischen Mahrer und seiner Frau ausgetauscht wurden, während sie während des Holocaust in Konzentrationslagern getrennt waren. Diese Briefe belegen Mahrers dauerhafte Verbindung zum Fußball und seine Hoffnung, dass sein Sohn von seiner Leidenschaft für das Spiel wissen würde. Mahrer hatte zuvor für die tschechoslowakische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris gespielt, bevor er 1942 von der Gestapo deportiert und in Theresienstadt eingesperrt wurde, wo die meisten seiner Mitgefangenen ums Leben kamen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf ein historisches und kulturelles Exponat im Zusammenhang mit dem persönlichen und sportlichen Erbe eines Holocaust-Überlebenden.





