Die Bewegung für Qualitätsregierung in Israel (MQG) forderte eine strafrechtliche Untersuchung von Rabbi Yitzhak Yosef, dem geistlichen Führer der Shas-Partei, nachdem er während einer öffentlichen Rede abfällige Bemerkungen über Generalstaatsanwalt Gali Baharav Miara gemacht hatte. In Online-Videoaufnahmen bezeichnete Yosef Miara als "verrückt" und behauptete, dass "Gott sie verfluchen wird", was auf göttliche Vergeltung hindeutet. Die MQG argumentiert, dass diese Kommentare Gewalt gegen den Generalstaatsanwalt anstiften könnten und Teil eines breiteren Musters an aufrührerischen Rhetorik von ultraorthodoxen Führern sind. Der Vorfall ereignete sich, nachdem Miara die Verschiebung offizieller Gedenkveranstaltungen für Rabbi Ovadia Yosef, den Gründer der Shas-Partei, angeordnet hatte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Behauptungen der Bewegung für eine gute Regierung vor und zitiert ihre Bedenken hinsichtlich einer möglichen Anstiftung zur Gewalt.



