Movistar hat die Liste von acht Fahrern bestätigt, die an der 2026 Vuelta a España teilnehmen werden, wobei nur ein Kolumbianer, Nairo Quintana, noch um einen Platz im Rennen ist. Die offizielle Ankündigung wird in den kommenden Stunden erwartet. Quintana, der nach dem diesjährigen Rennen in den Ruhestand treten soll, bleibt die einzige Hoffnung für die Vertretung Kolumbiens in der Mannschaft. Das Movistar Team hat bereits sieben seiner acht Fahrer für die 2026 Vuelta a España finalisiert. Dazu gehören Raúl García Pierna, Pablo Castrillo, Iván Romeo, Enric Mas, Cian Uijtdebroeks, Jorge Arcas und Carlos Canal. Die achte Position bleibt offen, und die Entscheidung wird voraussichtlich bis Ende der Woche getroffen.
Quintana, der die Vuelta a España 2016 gewann, hat seinen Wunsch geäußert, seine Karriere mit einer starken Leistung im Rennen zu beenden. Sein Ehrgeiz stimmt mit den Erwägungen des Teams überein, obwohl die Bestätigung noch aussteht. Er hatte eine solide Saison, darunter eine starke Leistung in der Vuelta a Burgos und den Sieg in der Vuelta a Asturias Anfang dieses Jahres. Seine Erfahrung und seine Erfolgsbilanz machen ihn zu einem wichtigen Vermögenswert für das Team, insbesondere angesichts der Bedeutung des Rennens für seinen Ruhestand.
Zwei kolumbianische Fahrer wurden aus der 2026 Vuelta a España ausgeschlossen. Diego Pescador und Einer Rubio sind nicht mehr Teil der Pläne von Movistar. Pescador gilt als zu jung für einen so hohen Wettbewerb, während Rubio sich von einem schweren Sturz während der 2026 Tour de France erholt. Beide waren zuvor hoffnungsvolle Kandidaten für das Rennen, aber ihr Ausschluss lässt Quintana als die einzige verbleibende Option für Kolumbien. Die Vuelta a España, die am 22. August in Monaco beginnt und am 13. September in Granada endet, ist eines der prestigeträchtigsten Rennen des Radsportes.
Für Movistar spiegelt die Auswahl der Fahrer ein Gleichgewicht zwischen Erfahrung und Potenzial wider, wobei Quintana sowohl als Veteran als auch als Symbol für das Vermächtnis des Teams im kolumbianischen Radsport dient. Andere kolumbianische Radfahrer bleiben für die Vuelta a España 2026 in Betracht. Unter ihnen sind Iván Ramiro Sosa, der offiziell als Teil des Kern Pharma-Teams angekündigt wurde, und mehrere andere, die mit verschiedenen Teams verbunden sind, darunter Daniel Felipe Martínez (Bora-Hansgrohe), Santiago Buitrago (Bahrain Victorious), Brandon Rivera (Netcompany Ineos), Harold Tejada (XDS Astana) und Juan Guillermo Martínez (Picnic PostNL).
Ihre Einbeziehung in das Rennen hängt von weiteren Ankündigungen ihrer jeweiligen Teams ab. Die Vuelta a España soll inmitten laufender Diskussionen über Sicherheit und Wohlfahrt der Athleten nach jüngsten Vorfällen im Profi-Radsport stattfinden. Ein tragischer Unfall während der Vuelta a Portugal führte zu einem Tod eines 19-jährigen Radfahrers, was zu erneuten Forderungen nach verbesserten Sicherheitsmaßnahmen im Sport führte.
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