Auf dem G20-Finanzgipfel einigten sich die meisten Länder außer China auf die Aufrechterhaltung einer freien, sicheren und vorhersehbaren Navigation durch die Straße von Hormuz und äußerten Bedenken hinsichtlich der Störungen des Energiehandels. China lehnte diese Haltung jedoch ab, was zum Zusammenbruch eines gemeinsamen Kommuniqués und der Veröffentlichung einer von den USA geführten Erklärung führte. Der US-Finanzminister Scott Bessent betonte die Notwendigkeit eines stärkeren Wachstums und rief zum Dialog mit Russland und China auf, trotz der Spannungen über Sanktionen gegen den Iran. Der Gipfel hob tiefe Spaltungen zwischen den großen Volkswirtschaften in Bezug auf Wachstumsbeschränkungen hervor, insbesondere in Bezug auf Chinas Handelsüberschuss, Russlands geopolitische Position und die Bemühungen der USA, den Iran zu isolieren. Während die USA darauf abzielten, Handelsungleichgewichte zu beheben, insbesondere mit China, unterstrich der Mangel an Konsens die Komplexität der internationalen Wirtschaftsdiplomatie.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die US-Haltung als proaktiv und betont die Forderungen nach einem Dialog mit Russland und China, während er Chinas Widerstand gegen Kritik hervorhebt.






