Die spanische Gesundheitsministerin Mónica García reagierte auf Aufrufe von Alberto Núñez Feijóo, dem Vorsitzenden der Volkspartei, für die Einsperrung irregulärer Migranten, die in Ceuta ankommen, unter Berufung auf ein angebliches "Gesundheitsrisiko" aufgrund von Krankheiten wie Krätze und Tuberkulose. García stellte klar, dass es zwar einzelne Fälle von Tuberkulose und Windpocken gab, aber keine ansteckend sind und die meisten durch bestehende Überwachungssysteme entdeckt wurden. Sie betonte, dass diese Krankheiten häufig vorkommen und dass die aktuellen Protokolle bereits infizierte Personen isolieren. García kritisierte Feijóo's Vorschläge als "ungerechtfertigt" und möglicherweise kontraproduktiv und argumentierte, dass die Verbesserung der Hygienebedingungen effektiver wäre als die Einsperrung. Sie stellte auch fest, dass Krätze vor Ort behandelt werden und keinen Krankenhausaufenthalt erfordern.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Debatte über die Wirksamkeit der Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit im Vergleich zu politischen Druck umrissen.




