Momentum Institut: Frauen von Budgetkürzungen überproportional betroffenLaut einem Bericht des Momentum-Instituts sind Frauen in Österreich überproportional stark von den im Doppelhaushalt 2027/28 dargestellten Haushaltskürzungen betroffen. Frauen werden voraussichtlich zwischen 2027 und 2031 durchschnittlich 1,58% ihres Nettoeinkommens pro Jahr verlieren, verglichen mit 1,43% für Männer. Der Bericht hebt hervor, dass Frauen einen größeren Anteil der finanziellen Belastung durch Kürzungen der Sozialleistungen und Familienbeihilfen tragen, während Männer stärker von Maßnahmen betroffen sind, die auf hohe Einkommen abzielen, wie erhöhte Beiträge für Spitzenverdiener und höhere Alkoholsteuern. Darüber hinaus machen Frauen 68% der Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen aus, die höhere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung erhalten, was zu zusätzlichen Kosten von 441 Millionen Euro pro Jahr führt. Das Institut kritisiert die Regierung, nur elf Maßnahmen zu untersuchen, die geschlechtsspezifische Auswirkungen haben.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel präsentiert Daten, die zeigen, dass Frauen durch Haushaltskürzungen unverhältnismäßig stark betroffen sind, was mit einer kritischen Perspektive auf die Wirtschaftspolitik übereinstimmt, die sich auf gefährdete Gruppen auswirkt.
ORF NewsStaatlich / öffentlichProgressivvor 3 Std. Momentum: Frauen von Budgetkürzungen stärker betroffenDie österreichische Nachrichtenagentur ORF News berichtet über die Ergebnisse des "Gender Budgeting Report" des Momentum-Instituts, in dem hervorgehoben wird, dass Frauen durch Haushaltskürzungen im doppelten Budget Österreichs für 2027/28 überproportional betroffen sind. Laut dem Bericht machen Frauen rund 40% des Haushaltseinkommens aus, tragen aber 46% der Netto-Budgetkonsolidierung. Frauen verlieren von 2027 bis 2031 durchschnittlich 1,58% ihres Nettoeinkommens pro Jahr, verglichen mit 1,43% für Männer. Männer profitieren stärker von offensiven Maßnahmen wie zusätzlichen Ausgaben und Steuerermäßigungen und erhalten 0,74% ihres Nettoeinkommens pro Jahr gegenüber 0,71% für Frauen. Der Bericht stellt fest, dass Frauen besonders von Kürzungen der Sozialleistungen und der Unterstützung für einkommensschwache Menschen betroffen sind, während Männer aufgrund erhöhter Schwellen für Einkommen und Rentensteuern höhere Beiträge zu zahlen haben. Momentum kritisiert die Regierung dafür, dass sie nur 11 von vielen Maßnahmen auf ihre geschlechtsspeziftige Wirkung untersucht.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Haushaltskürzungen als unverhältnismäßig stark auf Frauen ausgerichtet, wobei er Daten verwendet, um die systematische Ungleichheit der Geschlechter in der Wirtschaftspolitik hervorzuheben.