Eine neue Studie, die in der Zeitschrift Nature Human Behaviour veröffentlicht wurde, legt nahe, dass der Pocken-Ausbruch von 1789 in Sydney nach der Ankunft der Ersten Flotte zum Tod von bis zu 220.000 indigenen Australier führte. Die von Dr. Cody Nitschke und Kollegen durchgeführte Forschung nutzte Modellierung, um die Ausbreitung der Krankheit zu verfolgen, und kam zu dem Schluss, dass sie hauptsächlich Gemeinden im Südosten Australiens betraf, insbesondere entlang großer Flüsse wie dem Murray und Lachlan. Die Studie stellt frühere Theorien in Frage, dass die Krankheit von Makassan-Händlern aus Südostasien stammen könnte, und stellt fest, dass der plausibelste Ursprung die Erste Flotte war. Die Forscher betonen die erheblichen demografischen Auswirkungen des Ausbruchs auf die indigenen Bevölkerung und seine nachhaltigen Auswirkungen auf die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft und historische Erzählungen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt den Ausbruch der Pocken als eine tragische Folge des Kolonialismus dar und betont das Trauma, das die indigenen Australier erfahren haben, und die anhaltenden Auswirkungen auf ihre Gemeinschaften.




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