Die MK-Partei hat sich von dem umstrittenen Besuch des ehemaligen Präsidenten Jacob Zumas in Indien distanziert und erklärt, dass es sich um ein privates Engagement handelte, das nichts mit der Partei zu tun hat. Zuma besuchte den nordindischen Bundesstaat Uttarakhand, wo er mit Ajay Gupta fotografiert wurde, einem der Gupta-Brüder, der in den südafrikanischen Staatseroberungsskandale verwickelt ist und derzeit von den südafrikanischen Behörden gesucht wird. Der Besuch hat die langjährigen Beziehungen von Zuma zur Gupta-Familie intensiviert und Bedenken über mögliche "parallele außenpolitische" Aktionen geweckt. Während der Reise äußerte Zuma politische Bemerkungen, äußerte Vertrauen in die Rückkehr an die Macht und reflektierte über seine Präsidentschaft. Der Generalsekretär der MK-Partei, Sibonelo Nomvalo, betonte, dass der Besuch privat war und dass die persönliche Partei nicht für Zumas Privataktivitäten verantwortlich gemacht werden kann.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel diskutiert zwar ein politisch heikles Thema, das den ehemaligen Präsidenten Zuma und die Gupta-Familie betrifft, doch erscheint die Darstellung ausgeglichen.



