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Migration: Deutschland verhandelt mit EU-Staaten über Abschiebezentren in Ruanda
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Migration: Deutschland verhandelt mit EU-Staaten über Abschiebezentren in Ruanda

Deutschland und andere EU-Länder planen Gespräche mit Ruanda über die Einrichtung von Rückführungszentren (Return Hubs), in denen abgelehnte Asylbewerber in Ruanda untergebracht werden könnten. Eine Delegation europäischer Regierungen wird nächste Woche nach Ruanda reisen, um über die technische Umsetzung dieser Zentren zu beraten. Die Idee stammt von einer Gruppe von Staaten, die sich "die Umsetzer" nennt, und soll bis Ende des Jahres einen Partner finden. Das Projekt basiert auf einer neuen EU-Rückführungsverordnung, die im Juni vom Europäischen Parlament genehmigt wurde. Österreich und andere Länder erwägen zudem, Asylzentren einzurichten, in denen die Partnerländer selbst über Asylanträge entscheiden könnten. Ein ähnliches Abkommen zwischen Ruanda und Großbritannien wurde 2023 durch ein Gericht gestoppt, da Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte und Sicherheit der Asylbewerber bestanden. Die Debatte über aktuelle Fragen, die mit Ruanda verbunden sind, könnte auch mit neuen rechtlichen Anforderungen oder Herausforderungen aufkommen.

Deutschland verhandelt mit anderen EU-Mitgliedsstaaten über die Einrichtung von Abschiebungszentren in Ruanda, wie der Spiegel und das ARD-Magazin Report Mainz berichten. Eine Delegation europäischer Regierungen, darunter Deutschland, Österreich, Dänemark, Griechenland und die Niederlande, wird nächste Woche nach Ruanda reisen, um die Schaffung sogenannter "Return Hubs" in der afrikanischen Nation zu diskutieren. Diese Hubs würden als Einrichtungen für die Rückführung von Asylbewerbern dienen, deren Anträge in Europa abgelehnt wurden. Die Initiative stammt aus einer Gruppe von Ländern, die intern als "Implementers" bezeichnet werden, zu denen Deutschland und die oben genannten Nationen gehören.

Diese Koalition strebt an, bis Ende des Jahres ein Abkommen mit einem Drittstaat abzuschließen. Italien hat auch Interesse an einem ähnlichen Abkommen mit Ruanda gezeigt. Der Plan folgt auf die Genehmigung einer neuen EU-Rückkehrrichtlinie im Juni, die den rechtlichen Rahmen für die Errichtung solcher Zentren in Nicht-EU-Ländern bietet. Innenminister Alexander Dobrindt erklärte zuvor, dass in diesem Jahr erste Vereinbarungen erzielt werden könnten, obwohl der eigentliche Bau dieser Zentren die Zusammenarbeit eines Drittstaates erfordert.

Nach aktuellen Berichten ist das primäre Ziel, Räume zu schaffen, in denen Personen, deren Asylanträge abgelehnt wurden, geschickt werden können. Einige teilnehmende Länder, darunter Österreich, haben vorgeschlagen, die Möglichkeit der Einrichtung von Asylzentren zu untersuchen.

Die britische Regierung hatte geplant, die Unterbringung von Hunderten von Asylsuchenden in Ruanda zu finanzieren, die dort Asylverfahren durchlaufen würden. Der Oberste Gerichtshof in London stoppte den Plan jedoch im Jahr 2023 und machte sich Sorgen, dass Asylsuchende möglicherweise keinen angemessenen Schutz erhalten und weitere Abschiebungen erleiden könnten. Die Labour Party, die 2024 an die Macht kam, beendete schließlich die Vereinbarung. Die damalige Innenministerin Yvette Cooper beschrieb den Deal als "die schockierendste Verschwendung öffentlicher Gelder", die sie je erlebt hatte, und wies auf Kosten von etwa 800 Millionen Euro hin. Es gibt wachsende Bedenken, dass ein potenzielles Abkommen mit Ruanda erneut rechtlichen Herausforderungen innerhalb der Europäischen Union ausgesetzt sein könnte.

Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch beschuldigen die ruandische Regierung der Unterdrückung der Opposition. Darüber hinaus deuten Berichte darauf hin, dass ruandische Streitkräfte die Rebellengruppe M23 im Konflikt im benachbarten Kongo unterstützen. Andere Kandidatenländer für die EU Return Hubs sind Uganda, wo die Niederlande bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet haben. Einige Partnerstaaten scheinen jedoch diese Option aufgrund größerer Menschenrechtsbedenken als in Ruanda zu überdenken. Berichte deuten darauf hin, dass LGBTQ+ Personen in Uganda Verfolgung ausgesetzt sind. Im Januar stürmten Sicherheitskräfte das Haus des Oppositionsführers Bobi Wine und zwangen ihn, aus dem Land zu fliehen.

Ein Sprecher der ruandischen Regierung bestätigte Anfang dieser Woche, dass vorläufige Gespräche mit europäischen Regierungen über ein nicht spezifisches Migrationsabkommen stattgefunden haben. Allerdings ist noch nichts entschieden worden. Die Innenministerien in Berlin und Wien bestätigten die laufenden Gespräche über "Rückkehrszentren", obwohl sie betonen, dass potenzielle Partnerländer aufgrund der Notwendigkeit der Vertraulichkeit in der vertrauensbasierten Zusammenarbeit nicht im Voraus genannt werden können.

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Migration: Deutschland verhandelt mit EU-Staaten über Abschiebezentren in Ruanda

Deutschland und andere EU-Länder planen Gespräche mit Ruanda über die Einrichtung von Rückführungszentren (Return Hubs), in denen abgelehnte Asylbewerber in Ruanda untergebracht werden könnten. Eine Delegation europäischer Regierungen wird nächste Woche nach Ruanda reisen, um über die technische Umsetzung dieser Zentren zu beraten. Die Idee stammt von einer Gruppe von Staaten, die sich "die Umsetzer" nennt, und soll bis Ende des Jahres einen Partner finden. Das Projekt basiert auf einer neuen EU-Rückführungsverordnung, die im Juni vom Europäischen Parlament genehmigt wurde. Österreich und andere Länder erwägen zudem, Asylzentren einzurichten, in denen die Partnerländer selbst über Asylanträge entscheiden könnten. Ein ähnliches Abkommen zwischen Ruanda und Großbritannien wurde 2023 durch ein Gericht gestoppt, da Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte und Sicherheit der Asylbewerber bestanden. Die Debatte über aktuelle Fragen, die mit Ruanda verbunden sind, könnte auch mit neuen rechtlichen Anforderungen oder Herausforderungen aufkommen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Fakten und Hintergründe zur politischen Diskussion um die Einrichtung von Rückführungszentren in Ruanda, ohne klare parteiische Vorlieben zu zeigen. Er erwähnt sowohl die Bemühungen der EU-Länder als auch die Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte und der rechtlichen Durchs

Warum Faktentreue (85): The article reports on Germany's discussions with EU states about establishing return centers in Rwanda, citing sources like SPIEGEL and ARD-Magazin. It mentions specific countries involved and outlines the legal framework from the European Parliament. The information aligns with cross-source consen

Warum Objektivität (78): The tone remains largely neutral, presenting facts about the negotiations and different models being considered. However, there is slight editorializing when mentioning 'Umsetzer' as a group name, which may imply a particular perspective on the political grouping.

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