Der Service National de Migraciones (Sernamig) hat innerhalb einer Woche nach seiner Einführung über 60.000 Konsultationen und mehr als 20.000 Downloads seines neuen "Habilitación Laboral" -Tools verzeichnet. Der vollständig digitale und kostenlose Dienst ermöglicht es sowohl ausländischen Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern, zu überprüfen, ob eine Person berechtigt ist, in Chile zu arbeiten. Das System bietet sofortige Antworten, die angeben, ob die Person "habilitado" oder "no habilitado" ist, um die rechtliche Einhaltung vor Abschluss von Arbeitsverträgen zu gewährleisten.
Am Freitag, den 21. August, hatte die Plattform 24.444 Downloads des Zertifikats gesammelt und 61.104 Konsultationsanfragen erhalten. Diese Daten spiegeln die wachsende Nachfrage nach Transparenz und Legalität am Arbeitsplatz wider, insbesondere bei ausländischen Staatsangehörigen, die unter Einhaltung nationaler Vorschriften einen Beitrag zur Wirtschaft leisten wollen. " Er betonte, dass das Tool sicherstellt, dass Arbeitgeber, von kleinen Unternehmen bis zu großen Unternehmen, den rechtlichen Status potenzieller Mitarbeiter sicher überprüfen können. Dies verringert das Risiko von Strafen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber und stärkt die Einhaltung des Gesetzes.
Laut Sauerbaum fördert die Initiative das Vertrauen und die Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt, was für die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Stabilität von entscheidender Bedeutung ist. Die Behörde hob hervor, dass etwa 232.000 Ausländer ohne offizielle Genehmigung zur Ausübung bezahlter Tätigkeiten zum Sozialversicherungssystem Chiles beigetragen haben. Dies unterstreicht die Notwendigkeit klarerer Mechanismen zur Regulierung der Beschäftigung und zur Verhinderung von unautorisierter Arbeit.
Um sich für eine Beschäftigung in Chile zu qualifizieren, müssen ausländische Personen einen von mehreren Aufenthaltsstatus besitzen, darunter Permanent Residence, Temporary Residence, Pending Residence Permit, Temporary Stay with Work Authorization oder Student Temporary Residence. Letzterer erlaubt bis zu 30 Stunden wöchentliche Arbeit, beschränkt auf die Deckung persönlicher studienbezogener Ausgaben oder praktischer Ausbildung.
Durch die Beseitigung bürokratischer Verzögerungen und die Verringerung der Notwendigkeit von physischen Besuchen entspricht das Tool den breiteren Bemühungen um die Modernisierung öffentlicher Dienstleistungen. Es unterstützt auch das Ziel der Regierung, ein transparentes und effizientes Arbeitsumfeld zu schaffen, das qualifizierte Arbeitnehmer anzieht und gleichzeitig die nationalen Interessen schützt.
Mit der laufenden Unterstützung der zuständigen Behörden könnte das Instrument in den kommenden Jahren zu einem Eckpfeiler der chilenischen Einwanderungspolitik werden.
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