Ein mit Michelin-Stern ausgezeichnetes Restaurant in Südkorea wurde wegen der Bereitstellung von Desserts mit Ameisen, die nach den lokalen Lebensmittelsicherheitsvorschriften nicht zum Verzehr zugelassen sind, rechtlich verfolgt. Die Staatsanwaltschaft forderte eine einjährige Gefängnisstrafe für den Restaurantbesitzer und eine Geldstrafe von 20 Millionen Won für das Unternehmen unter Berufung auf Verstöße gegen das Lebensmittelhygienegesetz. Das Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit entdeckte Hinweise auf Ameisengerichte online und nicht durch Inspektionen. Das Restaurant, das sich im Stadtteil Gangnam in Seoul befindet, hat Berichten zufolge zwischen 2021 und 2025 Ameisen aus den USA und Thailand verwendet, um das Gericht etwa 12.200 Mal anzubieten. Die Verteidigung argumentierte, dass die Schätzungen der Staatsanwaltschaft zur Verwendung und Kundenakzeptanz übertrieben seien, und wies darauf hin, dass in anderen Ländern ähnliche Praktiken bestehen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel werden sowohl die Ansprüche der Staatsanwaltschaft als auch die Gegenargumente der Verteidigung dargestellt, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.




