Medienorganisationen auf den Philippinen haben die vorgeschlagene Anti-Desinformation-Gesetzgebung kritisiert und argumentiert, dass die Gesetze "House Bill No. 9465" und sein Gegenstück im Senat eine ineffektive und fehlgeleitete Lösung für das Problem der Desinformation sind. Sie behaupten, dass die Gesetze die Verantwortung auf Einzelpersonen verlagern, anstatt systemische Probleme wie undurchsichtige Algorithmen, kommerzielle Anreize und koordinierte Einflussoperationen, die Desinformation ermöglichen, anzugehen. Die Mediengruppen argumentieren, dass bestehende Gesetze bereits Straftaten wie Verleumdung, Betrug und Cyberkriminalität abdecken und dass neue Gesetze zur Kriminalisierung legitimer Meinungsäußerung führen könnten, während digitale Plattformen nicht zur Rechenschaft gezogen werden könnten. Sie betonen die Notwendigkeit einer größeren Transparenz bei algorithmischen Prozessen und politischer Werbung, anstatt die Kontrolle der Regierung über die Rede zu erweitern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Ansichten von Medienorganisationen, die sich gegen die Anti-Desinformationsgesetze aussprechen, ohne selbst eine Position einzunehmen.






