UBS, eines der führenden Schweizer Banken, musste in den USA eine Rekordstrafe von 145 Millionen Dollar wegen schwerwiegender Mängel bei der Geldwäschereivigilanz zahlen. Die Sanktion, die vom Office of Foreign Assets Control (Ofac) erlassen wurde, betrifft die fehlende Überwachung von rund 52 000 Transaktionen im Gesamtwert von 7,6 Milliarden Dollar. Ein veraltetes Monitoring-System hat diese Mängel verursacht, während ein neues System, das 2021 eingeführt wurde, das Problem nur teilweise gelöst hat, so dass weitere 8000 Transaktionen nicht angemessen überwacht werden konnten. Die Bank wurde als "wiederholt" bezeichnet, da sie bereits 2018 ähnliche Sanktionen erlitten hatte. Die Behörden haben auch die unzureichende Sorgfalt gegenüber Kunden mit Verbindungen zu Russland und Lateinamerika kritisiert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt objektive Fakten über die Sanktionen und die Compliance-Probleme der UBS dar, ohne offen Stellung zu beziehen oder politische Ansichten zu äußern.





