Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyari war bei seinem Besuch in Bled, das traditionell als Austragungsort des Blejski Strategic Forum dient, von der Schönheit der Umgebung sichtbar bewegt. Die malerische Umgebung, insbesondere der Bleder See, beeindruckte ihn tief und er war ebenso begeistert von der berühmten slowenischen Süßigkeit kremšnita. Magyari teilte diese Erfahrung mit seinen Anhängern über soziale Medien und veröffentlichte ein Foto, das deutlich zeigte, wie die ikonische slowenische Süßigkeit hergestellt wird.
Er lobte auch die Villa Bled, die ursprünglich von einer österreichischen Aristokratenfamilie, den Windischgrätz, zwischen 1883 und 1885 erbaut wurde und später 1922 von König Alexander I. des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen erworben wurde. Magyari bemerkte die historische Bedeutung des Standorts und äußerte sich begeistert von einer weiteren Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Slowenien bei Infrastruktur- und Energieprojekten. In der Botschaft betonte er, dass Europa derzeit vor Herausforderungen steht und betonte die Bedeutung, dass jedes Land seine inländischen Verantwortlichkeiten wahrnimmt. Er fügte hinzu, dass ein stärkeres Ungarn effektiver zu einem stärkeren Europa beitragen könnte.
Die Diskussionen wurden von dem tschechischen Premierminister Andrej Babiš und dem kroatischen Premierminister Andrej Plenković begleitet, die beide Einblicke in ihre Treffen mit dem slowenischen Premierminister Janez Janša teilten. Babiš traf auch mit der slowenischen Expansionskommissarin Marta Kos zusammen. Plenković hob die Bedeutung der Podiumsdiskussion hervor und stellte fest, dass die Teilnahme von vier Regierungschefs aus Mitteleuropa eine klare Botschaft über den wachsenden Einfluss dieser Länder innerhalb der Europäischen Union sendet.
Er wies darauf hin, dass verschiedene miteinander verbundene Krisen in den letzten Jahren die Tätigkeit der Union stark belastet haben, und forderte erneute Anstrengungen zur Stärkung der Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten mit Schwerpunkt auf gemeinsamen Interessen.Er betonte zwei Schlüsselelemente, die Kroatien für die künftige Stabilität als entscheidend erachtet: die demografische Revitalisierung und die Stärkung der Energieinfrastruktur.
Kroatien baut Gaspipelines nach Slowenien und Ungarn und nutzt seine strategische Rolle als Tor zwischen der Adria-Südostmitteleuropa und Mittel- und Osteuropa. In Bezug auf das Treffen mit Janša erwähnte Plenković, dass sie die politische Zusammenarbeit zwischen Kroatien und Slowenien innerhalb der EU und der NATO diskutiert haben, wobei offene bilaterale Fragen behandelt wurden. Beide Führer erkannten die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit an, wobei der Handel 840 Millionen Euro erreichte. Sie tauschten sich über aktuelle europäische und sicherheitspolitische Fragen aus und untersuchten Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit im Energiesektor. Janša lud Plenković zu einem offiziellen Besuch in Slowenien ein.
Der Präsident der Slowakei, Peter Pellegrini, nahm ebenfalls am Blejski Strategic Forum teil.Das diesjährige Thema "Macht bei der Gestaltung der Zukunft" spiegelt genau das wider, was Europa heute braucht: die Fähigkeit zu handeln, seine Interessen zu schützen und seine eigene Zukunft zu gestalten.Pellegrini äußerte seinen Wunsch, eine praktische Zusammenarbeit aufzubauen.
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