ON
← Zurück zum Feed
Machtpoker blockiert Regierungsbildung in Rumänien
Germany🏛️ Politikvor 11 Tagen

Machtpoker blockiert Regierungsbildung in Rumänien

Das Parlament in Bukarest lehnte den von Präsident Nicusor Dan vorgeschlagenen Kandidaten Adrian Vestea ab, der nur 189 der erforderlichen 233 Stimmen erhielt. Nur 212 von 465 Abgeordneten nahmen an der Abstimmung teil. Die vorherige Koalition unter Premierminister Ilie Bolojan brach Anfang Mai zusammen, als die größte Fraktion, die Sozialdemokraten (PSD), zusammen mit der extremen Rechten aus der Allianz ausfiel und ein Misstrauensvotum erzwang. Bolojans Regierung hatte zuvor unpopuläre Maßnahmen wie Steuererhöhungen eingeführt. Präsident Dan nominierte Vestea, ohne seine eigene Nationalliberale Partei (PNL) zu konsultieren, in der Hoffnung, eine neue pro-europäische Koalition zu bilden. Während Vestea sich auf die Unterstützung der Sozialdemokraten verlassen konnte, weigerte sich seine eigene Partei, ihn zu unterstützen. Die Entscheidung ruhte letztendlich auf der rechtsextremen Oppositionspartei für die Unterstützung der Allianz der Rumänen (AUR), die die sich gegen die EU aussprichtete, und die sich weigert, einen anderen Kandidaten zu nominieren, der nicht als "extremistischen Partei" kritisiert wurde.

Rumänien befindet sich in einer anhaltenden politischen Sackgasse, nachdem sieben Wochen nach dem Zusammenbruch der vorherigen pro-europäischen Regierung kein neuer Premierminister gewählt wurde. Das Parlament in Bukarest lehnte Adrian Vestea ab, den von Präsident Nicusor Dan nominierten Kandidaten, der nur 189 Stimmen erzielte - weit unter den erforderlichen 233. Mit nur 212 der 465 anwesenden Mitglieder hob die Abstimmung tiefe Spaltungen zwischen den politischen Fraktionen hervor. Die ehemalige Regierungskoalition unter Führung von Premierminister Ilie Bolojan zerfiel Anfang Mai, als die Sozialdemokraten (PSD) und die rechtsextreme Allianz für die Einheit der Rumänen (AUR) ihre Unterstützung zurückzogen.

Die Regierung von Bolojan hatte umstrittene Politiken wie Steuererhöhungen umgesetzt, was zu ihrer Unpopularität beitrug. Präsident Dan versuchte, eine pro-europäische Koalition durch die Nominierung von Vestea wieder zusammenzustellen, der von der PSD und einigen PNL-Mitgliedern unterstützt wurde, aber von der PNL-Führung und der AUR nicht unterstützt wurde.

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

Wie jede Seite berichtete

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und deinen persönlichen Für-dich-Feed frei.

Unterstützer werden

Weltweite Berichterstattung

Dasselbe Ereignis, wie es in anderen Ländern berichtet wurde.

Weltweite Berichterstattung

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und deinen persönlichen Für-dich-Feed frei.

Unterstützer werden

5 Berichte

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigMittevor 11 Tagen
Regierungskrise in Rumänien: Liberaler fällt durch

In Rumänien konnte der designierte Premierminister Adrian Veștea die notwendige Mehrheit im Parlament für seine Bestätigung nicht erreichen, was Präsident Nicușor Dan zwang, einen neuen Kandidaten vorzuschlagen. Veștea hatte 189 Stimmen von den erforderlichen 233 erhalten. Dies folgt auf ähnliche Misserfolge früher mit einem anderen Kandidaten, Eugen Tomac, der sich vor einer Abstimmung aufgrund erwarteter Opposition zurückzog. Der derzeitige amtierende Premierminister, Ilie Bolojan, wurde im Mai durch einen Misstrauensantrag abgesetzt, nachdem er Sparmaßnahmen einschließlich Steuererhöhungen und Kürzungen für soziale und kulturelle Sektoren umgesetzt hatte, die erheblichen Widerstand der Öffentlichkeit erlitten hatten.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die politische Krise in Rumänien und beschreibt sowohl das Scheitern der Bestätigung von Veștea als auch die Herausforderungen, denen sich die Regierung von Bolojan gegenübersieht.

Deutsche Welle (Deutsch) logoDeutsche Welle (Deutsch)Staatlich / öffentlichMittevor 11 Tagen
Machtpoker blockiert Regierungsbildung in Rumänien

Das Parlament in Bukarest lehnte den von Präsident Nicusor Dan vorgeschlagenen Kandidaten Adrian Vestea ab, der nur 189 der erforderlichen 233 Stimmen erhielt. Nur 212 von 465 Abgeordneten nahmen an der Abstimmung teil. Die vorherige Koalition unter Premierminister Ilie Bolojan brach Anfang Mai zusammen, als die größte Fraktion, die Sozialdemokraten (PSD), zusammen mit der extremen Rechten aus der Allianz ausfiel und ein Misstrauensvotum erzwang. Bolojans Regierung hatte zuvor unpopuläre Maßnahmen wie Steuererhöhungen eingeführt. Präsident Dan nominierte Vestea, ohne seine eigene Nationalliberale Partei (PNL) zu konsultieren, in der Hoffnung, eine neue pro-europäische Koalition zu bilden. Während Vestea sich auf die Unterstützung der Sozialdemokraten verlassen konnte, weigerte sich seine eigene Partei, ihn zu unterstützen. Die Entscheidung ruhte letztendlich auf der rechtsextremen Oppositionspartei für die Unterstützung der Allianz der Rumänen (AUR), die die sich gegen die EU aussprichtete, und die sich weigert, einen anderen Kandidaten zu nominieren, der nicht als "extremistischen Partei" kritisiert wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation in Rumänien mit einer ausgewogenen Berichterstattung, in der sowohl die politische Sackgasse als auch die Positionen verschiedener Parteien hervorgehoben werden, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.

Tagesschau (ARD) logoTagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichMittevor 11 Tagen
Regierungsbildung in Rumänien gescheitert - Proeuropäer unter Druck

In Rumänien hat das Parlament Adrian Vestea, einen pro-westlichen Politiker, als Premierministerkandidaten abgelehnt, was die politische Krise im EU-Land verlängert. Vestea erhielt nur 189 Stimmen, was unter der erforderlichen Mehrheit von 233 liegt. Der Präsident muss nun einen neuen Kandidaten nominieren. Dies folgt auf den Zusammenbruch der vorherigen pro-europäischen Reformregierung unter der Führung von Ilie Bolojan, der im Mai durch ein Misstrauensvotum der Sozialdemokratischen Partei (PSD) und der rechtsextremen AUR abgesetzt wurde. Präsident Nicus Danor versuchte, eine Koalition zwischen der PNL und der PSD wiederzubeleben, stieß aber auf starken Widerstand innerhalb der PNL. Ohne die PSD scheint es schwierig, eine pro-europäische Mehrheit im Parlament zu bilden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation in Rumänien mit einer ausgewogenen Berichterstattung, die sowohl die Ablehnung von Vestea als auch die internen Konflikte innerhalb der PNL und anderer Parteien beschreibt.

Die Zeit logoDie ZeitUnabhängigMittevor 11 Tagen
Rumänien: Regierungsbildung in Rumänien gescheitert

Das rumänische Parlament hat Adrian Veștea, den designierten Premierminister, in einem Vertrauensvotum abgelehnt und verlangt, dass er eine absolute Mehrheit von 233 Stimmen von 465 Abgeordneten erhält. Er erhielt nur 189 Stimmen, wobei die Unterstützung auf die sozialdemokratische Oppositionspartei PSD und kleinere Fraktionen beschränkt war. Die rechtsextreme Oppositionspartei AUR hatte sich vor der Abstimmung aus der Sitzung zurückgezogen. Dieses Scheitern verlängert die politische Krise Rumäniens, die nach dem Sturz der pro-europäischen Reformregierung im Mai begann. Präsident Nicușor Dan muss nun einen neuen Kandidaten nominieren, der zehn Tage Zeit hat, ein Kabinett zu bilden und eine weitere parlamentarische Abstimmung zu erwarten. Analysten schlagen vor, dass eine Minderheitsregierung unter Führung entweder linker Parteien oder der vorherigen Mitte-Rechts-Koalition entstehen könnte, wenn kein Konsens erreicht wird.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation objektiv, zitiert parlamentarische Ergebnisse, politische Allianzen und mögliche Szenarien, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.

Die Zeit logoDie ZeitUnabhängigMittevor 11 Tagen
Proeuropäer unter Druck: Rumänien: Regierungsbildung gescheitert

In Rumänien ist die Bildung einer neuen Regierung gescheitert, nachdem das Parlament die Kandidatur von Adrian Vestea als Premierminister abgelehnt hat. Vestea erhielt nur 189 Stimmen, was unter der erforderlichen Mehrheit von 233 liegt. Die Wahl hatte eine geringe Beteiligung, bei der nur 212 von 465 Abgeordneten anwesend waren. Präsident Nicusor Dan muss nun einen neuen Kandidaten vorschlagen. Vestea wurde von den Oppositionssozialdemokraten (PSD), einigen PNL-Abtrünnigen und kleineren Gruppen unterstützt, wurde aber von der PNL-Führung und der rechtsextremen AUR-Partei abgelehnt, die sich aus der Sitzung zurückgezogen hat.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung der politischen Situation in Rumänien, in der sowohl das Scheitern der Regierungsbildung als auch die Gründe dafür dargelegt werden, ohne offen eine Seite zu begünstigen.

Halte die Nachrichten ehrlich.

ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 5 €/Monat.

Unterstützer werden

Ähnliche Themen