Der Bürgermeister des Landkreises Primorsko-Goranska, Ivica Lukanović, hat die öffentliche Besorgnis über Umweltbedrohungen angesichts der jüngsten Erkenntnisse über illegale Abfallentsorgung und mögliche Verunreinigung von Wasserquellen angesprochen. Als Reaktion auf offizielle Berichte des staatlichen Instituts für öffentliche Gesundheit und der Fakultät für Geotechnik, die 37.000 Tonnen gefährlicher Abfälle enthüllten, die illegal in der Nähe von Gospić abgeworfen wurden, und das Vorhandensein von PFAS-Verbindungen im örtlichen Grundwasser forderte Lukanović Transparenz und Maßnahmen. Er betonte, dass die Wasserversorgung auf der Insel Rab sicher bleibt und den Gesundheitsstandards entspricht, und forderte gleichzeitig auf, weiterhin wachsam zu sein und die Überwachung zu verbessern.
Laut Lukanović zeigten aktuelle Analysen des Zentrums für öffentliche Gesundheitserziehung des Bezirks Primorsko-Goranska und des lokalen Wasserversorgungssystems keine Hinweise auf eine Verschlechterung der Wasserqualität, die die Bewohner der Insel Rab betrifft. Das den Bürgern verteilte Wasser erfüllt die vorgeschriebenen Gesundheitsstandards und gilt als sicher für den Verzehr. Er räumte jedoch ein, dass aufgrund der Art des Problems eine verstärkte Kontrolle erforderlich ist, was eine erhöhte Aufmerksamkeit rechtfertigt. Um die laufende Sicherheit zu gewährleisten, forderte Lukanović zusätzliche monatliche Tests der Wasserqualität auf der Insel Rab, einschließlich Bewertungen für Metalle und PFAS-Verbindungen.
Zuvor wurden solche Tests zweimal jährlich durchgeführt, aber in Zukunft werden sie einmal pro Monat durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Analysen werden auf der Website des Zentrums für Gesundheitsbildung öffentlich zugänglich sein, um Transparenz und rechtzeitigen Zugang zu Informationen für die Gemeinschaft zu gewährleisten. Lukanović betonte die Komplexität des Karstwasserleitersystems, das Gebiete wie Lika, Gorski Kotar und die Region Kvarner durch unterirdische Wassernetze verbindet, die administrative Grenzen überschreiten. Diese Vernetzung erfordert eine kontinuierliche und langfristige Überwachung, um Änderungen zu verfolgen und die Wasserqualität zu erhalten.
Er betonte die Bedeutung einer regelmäßigen und offenen Offenlegung der Messergebnisse an die Öffentlichkeit und betonte, dass die Bürger das Recht auf genaue und überprüfte Informationen über ihre Umwelt und ihre Wasserressourcen haben. Er forderte ferner die Staatsinspektion, die kroatische Wassergesellschaft und das Ministerium für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung auf, eine permanente und intensivierte Überwachung der relevanten Wasserquellen und der mit lokalen Einzugsgebieten verbundenen Grundwasser zu errichten. Die regelmäßige Veröffentlichung der Analyseergebnisse und eine klare Kommunikation mit der Öffentlichkeit wurden als wesentliche Bestandteile dieser Bemühungen identifiziert.
Seine Botschaft unterstrich die Verantwortung der Behörden, proaktiv zu handeln, die Bedingungen zu überwachen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und zu reagieren, bevor sich Probleme zu ernsthaften Problemen entwickeln. Lukanović wies auch auf die politische Dimension des ökologischen Vorfalls hin und stellte fest, dass große Mengen an Abfällen seit Jahren illegal im Gebiet von Gospić entsorgt wurden, ohne dass verantwortliche Institutionen sofort oder effektiv eingreifen konnten.
Während er sich davon abhielt, vor Abschluss des Gerichtsverfahrens durch USKOK und andere einschlägige Organe eine individuelle Schuld zuzuweisen, behauptete er, dass es eine politische Rechenschaftspflicht für das Funktionieren des Staatssystems gibt und diese nicht vermieden werden kann.
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