Die slowenische Parlamentarierin Katja Kokot hat Bedenken darüber geäußert, ob Slowenien an Aktivitäten im Zusammenhang mit künstlicher Wettermodifikation und Geoengineering beteiligt ist.
Kokot betonte, dass Slowenien zwar bereits Luftverteidigungseinsätze gegen Hagelstürme durchführt, aber auch andere Formen der Wettermanipulation in Frage gestellt werden, darunter der Einsatz von Geo-Engineering-Techniken und Technologien, die darauf abzielen, die atmosphärischen Bedingungen zu Verteidigungszwecken zu verändern.
Sie suchte auch nach Informationen darüber, ob Slowenien, die slowenischen Streitkräfte oder andere staatliche Institutionen an Projekten der NATO, der Europäischen Union oder internationaler Organisationen im Zusammenhang mit Wetteränderungen, Geoengineering oder der Nutzung von Umweltprozessen für Verteidigungs- und Sicherheitszwecke beteiligt sind. Darüber hinaus forderte Kokot Klarstellung darüber, wie solche Aktivitäten in Slowenien geregelt sind, einschließlich der Rechtsgrundlage, Genehmigungen, Dokumentation, Berichte, Messergebnisse und Links zu öffentlich zugänglichen Dokumenten. Sie betonte die Notwendigkeit einer umfassenden und abteilungsübergreifend koordinierten Antwort, wobei jede Frage separat behandelt wird.
Eine satirische Kolumne in Dnevnik scherzte, dass die Redaktion durch Kokots Anfrage sprachlos geblieben sei und sich die bürokratischen Herausforderungen vorstellte, mit denen Regierungsbeamte konfrontiert seien, die mit der Bereitstellung einer detaillierten Antwort beauftragt seien.
Sie stellte fest, dass Länder wie China und Dubai verschiedene Methoden der Wettermodifikation offen anerkennen und zitierte wissenschaftliche Arbeiten, einschließlich einer Diplomarbeit, um ihre Behauptungen zu stützen. Kokot argumentierte, dass das Thema nicht neu ist und dass es bestehende wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema gibt.
Kokots Frage hat zu Forderungen nach Transparenz hinsichtlich der Beteiligung Sloweniens an solchen Initiativen geführt. Sie unterstreicht auch das zunehmende öffentliche Bewusstsein und die Kontrolle technologischer Eingriffe in natürliche Prozesse, insbesondere da der Klimawandel weiterhin politische Debatten weltweit prägt. Die Regierung hat noch nicht offiziell auf Kokots Anfrage geantwortet, obwohl Beamte voraussichtlich in den kommenden Wochen eine detaillierte Antwort geben werden. Die Antwort wird wahrscheinlich eine Zusammenarbeit zwischen mehreren Ministerien und Agenturen beinhalten, die für Umweltvorschriften, Verteidigung und wissenschaftliche Forschung verantwortlich sind.
Im Laufe der Diskussion könnte dies zu weiteren parlamentarischen Debatten und öffentlichen Diskussionen über das Gleichgewicht zwischen nationalen Sicherheitsinteressen, Umweltschutz und ethischen Überlegungen bei Technologien zur Wetteränderung führen.
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