Lt. Gen. Arvind Mahajan (Retd), ein pensionierter Drei-Sterne-General und ehemaliger Generaldirektor des Corps of Electronics and Mechanical Engineers (EME) der indischen Armee, reflektierte kürzlich über die Entwicklung Indiens unter dem Banner einer neuen Generation von Führungskräften.
Seine militärische Laufbahn umfasste fast vier Jahrzehnte und endete mit seiner Pensionierung im Jahr 2007. Während dieser Zeit diente er in kritischen Rollen, darunter die Leitung der EME, eines Korps, das für die Aufrechterhaltung des technologischen Rückgrats der indischen Armee verantwortlich ist. Seine Arbeit umfasste die Überwachung der Entwicklung der Infrastruktur und der Ausrüstung, die in großen Konflikten verwendet wurden, von den Operationen in Kaschmir 1947-48 bis zum Kargilkrieg 1999. In einem kleinen Kellerzimmer seines Hauses bewahrt Mahajan Erinnerungen an seine Karriere auf, darunter ein verblasstes Foto von sich selbst als Kadett an der Nationalen Verteidigungsakademie und ein Porträt von ihm in seiner Drei-Sterne-Generaluniform.
Neben ihnen hängt ein von dem Präsidenten in den späten 1960er Jahren unterzeichnetes Kommissionspapier und ein Bild von ihm, das eine militärische Ehrung vom Obersten Befehlshaber erhält. Er beschreibt den Raum nicht als eine Studie, sondern als ein persönliches Museum, eine Hommage an ein Leben, das mit dem Wachstum einer Nation verwoben ist. Mahajan verfasste ein Buch mit dem Titel Techno Warriors of the Indian Army: Corps of Electronics and Mechanical Engineers in Operations, das 2007 veröffentlicht wurde, während er die EME leitete. Der Band verfolgt die Geschichte des Korps von seiner Gründung nach Indiens Unabhängigkeit bis zu seiner zentralen Rolle in zahlreichen Militärkampagnen.
Er betont, wie sich der Korps von der Verwaltung der grundlegenden Logistik zu einem Schlüsselspieler bei der Modernisierung der technologischen Fähigkeiten der Armee entwickelt hat. Er reflektiert über die Veränderungen, die er erlebt hat, und hebt die dramatischen Verbesserungen in Indiens Infrastruktur hervor, insbesondere in abgelegenen und Grenzregionen. Als Soldat erinnert er sich an die Herausforderungen, Gebiete wie Ladakh, Joshimath und die North-East Frontier Agency (heute Arunachal Pradesh) zu erreichen, in denen schlechte Straßenbedingungen und begrenzte Kommunikation die Bewegung schwierig machten. Heute bemerkt er, dass Autobahnen, Tunnel, Brücken und fortschrittliche Kommunikationssysteme diese Regionen in zugänglichere und verbundene Räume verwandelt haben.
Er erkennt auch die Fortschritte in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und Technologie an, die die Lebensqualität von Millionen von Indern erheblich verbessert haben. Auch der Energiesektor hat eine Revolution erlebt, von einer Zeit der Knappheit und begrenzten Ressourcen zu einem robusten Netzwerk von Kraftwerken, Raffinerien und Pipelines. Erneuerbare Energiequellen wie Windmühlen und Solarparks spielen eine zunehmende Rolle bei der Gestaltung Indiens nachhaltiger Zukunft. Dennoch scheut Mahajan sich nicht, die Härten seiner Generation anzuerkennen. Er erinnert sich an die schwierigen Jahre nach der Unabhängigkeit, die von Nahrungsmittelknappheit und Rationierung und der emotionalen Belastung der Teilung gekennzeichnet waren.
Das Trauma des Krieges von 1962 mit China hinterließ einen tiefen Eindruck auf ihn und viele andere, was ihre Entscheidung beeinflusste, in den Streitkräften zu dienen. Trotz dieser Herausforderungen glaubt er, dass die Widerstandsfähigkeit des indischen Volkes maßgeblich zum Fortschritt der Nation beigetragen hat.
Seine Reflexionen bieten einen Einblick in das bleibende Erbe einer Generation, die eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Entwicklung einer Nation spielte, die immer noch nach ihren Bestrebungen strebt.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden