Litauen steht unter zunehmendem Druck, seine Mitgliedschaft im Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) inmitten wachsender Spannungen mit den Vereinigten Staaten zu überdenken. Kritik der SS seit Jahrzehnten. Bemühungen der SS, die Ausrichtung der NATO-Mitglieder auf ihre außenpolitischen Prioritäten zu beeinflussen, insbesondere unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump. Strategische Interessen der SS, was Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf die nationale Souveränität und die rechtlichen Rahmenbedingungen aufwirft. Die Haltung der SS gegenüber dem IStGH beruht auf der Ansicht, dass das Gericht seine Autorität überschreitet, indem es die Gerichtsbarkeit über Nichtmitgliedsstaaten geltend macht. Die SS hat versucht, Länder davon abzuhalten, dem Römischen Statut, dem Vertrag zur Gründung des IStGH, beizutreten.
Das Personal, das dort stationiert ist, wird nicht von der IKS strafrechtlich verfolgt. Dieser Druck hat sich verstärkt, da Litauen weiterhin mit dem Gericht kooperiert, einschließlich der Verweisung von Vorwürfen über russische Kriegsverbrechen an den IKS, was zu einem Haftbefehl für den russischen Präsidenten Wladimir Putin führte. Das Gericht hat kürzlich auch eine Untersuchung in Belarus wegen mutmaßlicher Zwangsdeportationen politischer Gegner auf Antrag Litauens eingeleitet. Trotz dieser Entwicklungen hat der litauische Präsident Gitanas Nauseda sein Engagement für die Mitgliedschaft in der IKS bekräftigt.
Die konservative Abgeordnete Dalia Asanavičiūtė-Gružauskienė hat das Nationale Sicherheits- und Verteidigungsausschuss aufgefordert, den Rat zu untersuchen, da sie behauptet, er habe ausländische Verbindungen und Einwanderer verdrängen die einheimische muslimische Tartarenbevölkerung des Landes aus den Moscheen.
Ihre Behauptungen folgen einer ähnlichen Petition des rechten Abgeordneten Vytautas Sinica, der die Rückgabe der Kaunas-Moschee an die Tatarengemeinschaft gefordert hat. Die Moschee, die ursprünglich in der Zwischenkriegszeit als Anerkennung des Beitrags der Tataren zur Unabhängigkeit Litauens geschenkt wurde, wird derzeit von einer vielfältigen Gruppe von Gläubigen verwaltet, darunter Personen aus Pakistan, Usbekistan, Kirgisistan und Turkmenistan.
Der Bürgermeister von Vilnius, Valdas Benkunskas, hat sich anderen lokalen Führern angeschlossen, die sich gegen den Bau neuer Moscheen aussprechen und argumentieren, dass Einwanderer nur vorübergehend in Litauen bleiben sollten.
In diesem Zusammenhang wird die Schnittstelle zwischen Außenpolitik, Innenpolitik und sozialem Zusammenhalt weiterhin den Weg Litauens vorwärts bestimmen, mit Auswirkungen, die sich über seine Grenzen hinaus erstrecken.
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