Jeffrey Goettman, ein Beamter des US-Handelsvertreters, besuchte Santiago für 24 Stunden und traf sich mit der chilenischen Unterministerin für internationale wirtschaftliche Beziehungen, Paula Estévez. Der Besuch zielte darauf ab, die Beseitigung der 12,5% Zolltarife, die die Vereinigten Staaten für mehr als die Hälfte der chilenischen Exporte auferlegt hatten, zu verhandeln. Goettman betonte jedoch die Notwendigkeit, dass Chile ein gegenseitiges Handelsabkommen (RTA) unterzeichne, das einen 10% Zollsatz verhängen und Chiles bestehendes Freihandelsabkommen effektiv durch Nullzölle ersetze. Chile hat diesen Vorschlag zuvor abgelehnt und als Rückschritt und im Widerspruch zu seiner Außenpolitik seit dem Ende der Diktatur betrachtet. In der Zwischenzeit beschrieb der Chef der argentinischen Luftwaffe, General Gustavo Javier Valverde, die Magellanstraße als "bio-ozeanischen Schlüssel" und "Souveränität", die die ausschließliche Souveränität Chiles über die Straße missachtete, was zu einem weiteren Krieg mit Argentinien führte, wenn Trump und die RTA vor kurzem unterzeichneten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel werden beide Perspektiven dargestellt: die Ablehnung des vorgeschlagenen RTA durch Chile und das Beharren der USA darauf, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





