ON
← Zurück zum Feed
In Devon entdeckt man ein längst verlorenes Schlachtfeld, auf dem die Angelsachsen eine Wikingerarmee zerstörten - darunter auch den Grabhügel des berüchtigten Nordmanns Ubbe Ragnarsson
United Kingdom🏛️ PolitikMittevor 6 Tagen

In Devon entdeckt man ein längst verlorenes Schlachtfeld, auf dem die Angelsachsen eine Wikingerarmee zerstörten - darunter auch den Grabhügel des berüchtigten Nordmanns Ubbe Ragnarsson

Forscher vermuten, dass Castle Hill in Devon das längst verlorene Schlachtfeld der Schlacht von Cynuit von 878 sein könnte, in der angelsächsische Streitkräfte eine Wikingerarmee besiegten.

Nach neuen archäologischen Untersuchungen wurde in Devon ein längst verlorenes Schlachtfeld identifiziert, auf dem die angelsächsischen Streitkräfte eine verheerende Niederlage für eine Wikingerarmee erlitten haben.

Die Schlacht, die während einer kritischen Periode im frühen Mittelalter stattfand, sah angelsächsische Krieger eine gewaltige Wikinger-Truppe zurückschlagen. Schätzungen der Opfer variieren, wobei einige Quellen über 800 Nordmänner getötet haben, während andere vermuten, dass die Zahl 1.200 erreicht haben könnte. Der Sieg bei Cynuit gilt als maßgeblich bei der Verschiebung des Machtgleichgewichts, so dass Alfred seine Herrschaft konsolidieren und schließlich die Wikinger aus einem Großteil des südlichen Englands zu vertreiben.

Es fehlt eine nahe gelegene Wasserquelle und ist besonders anfällig von der östlichen Seite, Merkmale, die detaillierte Beschreibungen des Schlachtfeldes von Alfred's Biographen, Asser, entsprechen. Spätere Chronisten, wie Geoffrey Gaimar, bezeichneten den Ort als "Penwood", ein Begriff, der als eine Landzunge neben bewaldeten Gebieten interpretiert wird. Diese Beschreibungen stimmen genau mit der Geographie von Castle Hill überein und stärken den Fall für seine Identifizierung als Ort der Schlacht.

Historiker spekulieren, dass dieser Hügel als Begräbnisplatz für Ubbe Ragnarsson, einen berühmten Wikingerkriegsfürsten, gedient haben könnte. Nach mittelalterlichen Berichten wurde Ubbe in der Schlacht getötet und anschließend von seinen Anhängern unter einem massiven Grabstätte begraben. Der Name UbUbbelawe ist mit dieser Begräbnisstätte verbunden, die vom Namen Ubbe abgeleitet ist.

Historische Aufzeichnungen, darunter Schriften von Geoffrey Gaimar, beschreiben Ubbe's Tod in der Schlacht von Cynuit und seine anschließende Beerdigung. Die Anwesenheit des Hügels in Castle Hill bietet eine potenzielle physische Manifestation dieser Berichte und bietet eine seltene Gelegenheit, historische Erzählungen mit archäologischen Beweisen zu verbinden. Die Forschung in Castle Hill wurde von Historikern wie Paul Harper durchgeführt, der ein Buch über die Ergebnisse verfasst hat, und Nick Arnold, der historische Aufzeichnungen, Karten und alte Festungen in Devon und Dartmoor untersuchte.

Arnold stellte fest, dass Castle Hill der einzige Ort in der Region ist, der der Beschreibung einer Landzunge mit relativ schwacher Verteidigung und Exposition hauptsächlich aus dem Osten entspricht.

Während die genauen Details der Schlacht von Cynuit noch interpretiert werden können, deutet die Ausrichtung der geographischen und textuellen Beweise darauf hin, dass der Ort einen bedeutenden historischen Wert hat. Weitere Ausgrabungen und Analysen können tiefere Einblicke in das Leben der Angelsachsen und der Wikinger geben und ein klareres Bild ihrer Interaktionen während dieser prägenden Periode der britischen Geschichte bieten.

1 Berichte

Daily Mail logoDaily MailUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 78vor 6 Tagen
In Devon entdeckt man ein längst verlorenes Schlachtfeld, auf dem die Angelsachsen eine Wikingerarmee zerstörten - darunter auch den Grabhügel des berüchtigten Nordmanns Ubbe Ragnarsson

Forscher vermuten, dass Castle Hill in Devon das längst verlorene Schlachtfeld der Schlacht von Cynuit von 878 sein könnte, in der angelsächsische Streitkräfte eine Wikingerarmee besiegten.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert historische Forschungen und archäologische Funde ohne offensichtliche ideologische Neigung.

Warum Faktentreue (95): The article presents a claim about the discovery of a potential Viking-Anglo-Saxon battlefield in Devon based on historical descriptions and archaeological evidence. It references historian Paul Harper and researcher Nick Arnold, aligning with cross-source consensus that Castle Hill may be the site

Warum Objektivität (78): The article uses emotionally charged language such as 'devastating defeat,' 'notorious Viking leader,' and 'met his demise,' which introduces a narrative tone. It emphasizes the significance of the find and the historical impact, which can be seen as promotional or sensationalist. The focus on the '

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

Wie jede Seite berichtete

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Weltweite Berichterstattung

Dasselbe Ereignis, wie es in anderen Ländern berichtet wurde.

Weltweite Berichterstattung

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Faktencheck

Zentrale faktische Aussagen und wie viele Quellen sie bestätigen bzw. bestreiten.

Faktencheck

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Halte die Nachrichten ehrlich.

ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.

Unterstützer werden

Ähnliche Themen