Der Fall löst in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) heftige Kontroversen aus. Behauptungen, dass die Opposition Demonstranten in Kinshasa bewaffnet hätte, zirkulierten in den sozialen Netzwerken, was zu politischen und sozialen Spannungen führte. Diese Behauptungen basieren jedoch auf einem gefälschten Video, das den Stil von France 24, einem internationalen Medium, nachahmt. Dieses Video, das als Interview eines Oppositionsmitglieds präsentiert wurde, deutet darauf hin, dass eine politische Figur den Demonstranten Waffen zur Verfügung gestellt hätte. Diese Beweise können jedoch nicht überprüft werden, da sie eindeutig manipuliert sind.
La France 24 erklärte, dass diese Bilder keiner Reportage seines Teams entsprachen. Die kongolesischen Behörden haben diese Behauptungen nicht öffentlich bestätigt oder dementiert und bevorzugen es, in einer bereits komplexen Situation zu schweigen.
Die Ereignisse gehen auf mehrere Monate zurück, mit Demonstrationen gegen die Verfassungsreform, die es Präsident Félix Tshisekedi ermöglichen soll, sich für eine dritte Amtszeit zu bewerben. Diese Initiative, die als Versuch zur Verlängerung der Regierungszeit galt, erregte starken Widerstand, insbesondere von politischen Gruppen und unabhängigen Führern. Am 12. Juni fand in Kinshasa eine Demonstration statt, die jedoch von den Sicherheitskräften zerstreut wurde, was zu Gewalt und Verletzungen der Teilnehmer führte.
Il fait partie de la Coalition Artikel 64, eine Widerstandsgruppe gegen die Verfassungsreform.
Am 2. Juli wurde Delly Sesanga am Flughafen von Kinshasa verhaftet, nachdem seine Ausweispapiere beschlagnahmt worden waren. Er sagte, er sei aus medizinischen Gründen auf dem Weg nach Europa, wurde aber daran gehindert zu reisen. Sein Pass wurde beschlagnahmt, und ihm wurde mitgeteilt, dass er diese Angelegenheit vor Gericht behandeln müsse, ohne weitere Erklärungen zu erhalten. Seine Aussagen wurden von der AFP weitergeleitet, und ein naher Zeuge bestätigte seine Geschichte. Sesanga bezeichnete diese Situation als "Beschüchterung" und "Selbstbestimmung", und betonte, dass ihm niemand Informationen über Gerichtsverfahren gegen ihn mitgeteilt hatte.
Ein Justizbeamter bestätigte ferner, dass gegen ihn Ermittlungen laufen.
Diese Krise tritt in einem größeren Kontext von Spannungen zwischen Regierung und Opposition ein. Die Verfassungsreform, die im Mai vom Parlament verabschiedet wurde, könnte es dem Präsidenten ermöglichen, bis 2033 im Amt zu bleiben, was im Widerspruch zu den gegenwärtigen Regeln steht, die das Mandat auf zwei Amtszeiten beschränken.
Die internationale Gemeinschaft hat ebenfalls ihre Besorgnis geäußert. Der Hauptsitz der Vereinten Nationen hat den Tod eines Demonstranten während der Auseinandersetzungen verurteilt und damit die Gefahren der Gewalt hervorgehoben. Die Nachbarstaaten und einige internationale Organisationen beobachten die Situation aufmerksam, da sie eine Eskalation der Feindseligkeiten befürchten. In diesem angespannten Klima können die Aktionen der Opposition, seien sie friedlich oder nicht, schwerwiegende Folgen für die öffentliche Sicherheit und die politische Stabilität haben.
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2 Berichte
France 24 (Français)Staatlich / öffentlichMittegestern L'opposition congolaise a-t-elle armé des manifestants à Kinshasa ?Der Artikel befasst sich mit Behauptungen, die in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) im Internet zirkulieren, dass Oppositionsgruppen möglicherweise bewaffnete Demonstranten in Kinshasa während der Proteste gegen eine Verfassungsreform hatten, die Präsident Tshisekedi erlaubt, für die Wiederwahl zu kandidieren. Diese Behauptungen basieren auf einem angeblichen Interview mit France24, das später als ein gefälschtes Video enthüllt wurde, das sich als Nachrichtenagentur ausgibt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befaßt sich mit der Frage der Fehlinformation und der Verbreitung falscher Behauptungen, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu vertreten.
AfricanewsUnabhängigLinksvor 4 Tagen Oppositionsführer Sesanga darf das Land nicht verlassenDelly Sesanga, ein prominenter Oppositionsführer in der Demokratischen Republik Kongo (DRK), berichtete, dass ihm ein Pass verweigert und die Ausreise aus dem Land verwehrt wurde und beschrieb die Aktion als "Beschüchterung". Als Leiter der Envol-Partei und Mitglied der Koalition Artikel 64, die sich gegen Verfassungsreformen ausspricht, die Präsident Felix Tshisekedi in die Lage versetzen könnten, eine dritte Amtszeit zu suchen, stand Sesanga mit erhöhten Spannungen mit der Regierung konfrontiert. Die vorgeschlagene Verfassungsänderung, die vom Parlament verabschiedet wurde, ermöglicht ein Referendum, das die Amtszeit des Präsidenten über sein derzeitiges Mandat hinaus verlängern könnte, das im Jahr 2028 endet. Oppositionsgruppen haben diese Reformen als Versuche zur Konsolidierung der Macht kritisiert, wobei die jüngsten Proteste von den Behörden unterdrückt wurden. Sesanga behauptete, er sei daran gehindert worden, zur medizinischen Behandlung ins Ausland zu reisen, unter Berufung auf mangelnde Erklärungen von Beamten.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt die gegen Delly Sesanga ergriffenen Maßnahmen als politisch motivierte Einschüchterung und hebt den breiteren Kontext des Widerstands der Opposition gegen die von der Regierung geführten Verfassungsreformen hervor.
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