Ein Bericht der Europäischen Kommission betont eine wachsende demografische Krise in der gesamten EU und prognostiziert einen Bevölkerungsrückgang von 50 Millionen bis 2100 mit einer signifikanten Alterung der Bevölkerung. Der Bericht stellt fest, dass Litauen mit einem der steilsten Bevölkerungsrückgänge in der Region konfrontiert ist, wobei die jährlichen Todesfälle die Geburten um etwa 20.000 Menschen übersteigen. Experten nennen Faktoren wie niedrige Fruchtbarkeit, eine alternde Bevölkerung und begrenzte Personen im erwerbsfähigen Alter als Schlüsselfragen. Prognosen deuten darauf hin, dass die Bevölkerung Litauens bis 2100 auf 1,3 Millionen bis 2,3 Millionen sinken könnte, abhängig von verschiedenen Faktoren. Zu den diskutierten Lösungen gehören die Erhöhung der Einwanderung von Facharbeitern, die Erhöhung des Rentenalters und die Verbesserung der Kinderbetreuung und der Arbeitsflexibilität zur Unterstützung von Familien.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert demografische Daten und Gutachten, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen, erörtert die Herausforderungen, denen Litauen im weiteren EU-Kontext gegenübersteht, und skizziert mögliche Lösungen, ohne eine klare ideologische Position einzunehmen.

