Die Grenzpolizei Litauens entdeckte einen unterirdischen Tunnel in der Nähe des südöstlichen Teils des Landes, der aus Weißrussland führte, so das nationale Fernsehen LRT unter Berufung auf offizielle Quellen. Der Tunnel, der etwa einen Meter im Durchmesser hatte, hatte die litauische Seite noch nicht erreicht und wurde mit Geräten erkannt, die Schwingungen im Boden aufzeichneten, was auf Grabungstätigkeit hinweist. Die Behörden vermuten, dass der Tunnel für den Schmuggel illegaler Migranten nach Litauen bestimmt war. Der Chef des Grenzdienstes, Rustamas Lubajevas, erklärte, dass Dutzende ähnlicher Orte identifiziert worden seien, und er beschuldigte die belarussischen Behörden direkt der Beteiligung am Bau, was auf ihre Komplizenschaft oder aktive Unterstützung hindeutet. Im Inneren des Tunnels wurden Holzstützstrukturen gefunden, was darauf hindeutet, dass die Lieferung solcher Materialien in der Nähe der Grenze die direkte Unterstützung belarussischer Grenzschützer erfordern würde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Bericht stellt die Situation als einen Aggressionsakt von Belarus und Russland dar und beschreibt die Tunnel als Teil eines "hybriden Krieges" gegen Europa.




