Das Gesetz SB 153, das am 24. Juni in Kraft trat, markiert eine bedeutende Verschiebung in der Einwanderungspolitik von North Carolina durch die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Behörden und der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE). Das Gesetz legt verschiedenen staatlichen Einrichtungen neue Verpflichtungen auf, ändert die Anforderungen für den Zugang zu öffentlichen Leistungen und verstärkt die Konsequenzen für lokale Regierungen und Institutionen, die die Durchsetzung der bundesstaatlichen Einwanderungsgesetze einschränken. Offiziell mit dem Titel "An Act to Protect the Borders of the State" verpflichtet die Gesetzgebung, dass mehrere staatliche Behörden im Rahmen des bundesstaatlichen 287g-Programms Vereinbarungen mit ICE unterzeichnen, die es ihnen ermöglichen, unter bundesstaatlicher Aufsicht Einwanderungsbezogene Aufgaben zu erfüllen. Diese Behörden müssen interne Richtlinien entwickeln, um den Status der Staatsbürgerschaft oder des gesetzlichen Aufenthalts von Personen unter ihrer Obhut oder Aufsicht zu überprüfen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert das SB 153-Gesetz als eine notwendige Maßnahme zur Stärkung des Grenzschutzes und zur Angleichung der staatlichen Behörden an die Prioritäten der Bundesbehörde für Einwanderung.




