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Lichtverschmutzung durch Satelliten: „Schwärzestes Schwarz“ als mögliche Abhilfe
Germany🏛️ Politikvor 16 Std.

Lichtverschmutzung durch Satelliten: „Schwärzestes Schwarz“ als mögliche Abhilfe

Die zunehmende Anzahl von Satelliten in der Erdumlaufbahn stellt eine erhebliche Bedrohung für die optische Astronomie aufgrund der Lichtverschmutzung durch ihre reflektierenden Oberflächen dar. Forscher der University of Surrey haben vorgeschlagen, eine Beschichtung namens "Vantablack" zu verwenden, die fast das gesamte einfallende Licht absorbiert, um dieses Problem zu reduzieren. Simulationen deuten darauf hin, dass die Anwendung dieses Materials die Satellitenhelligkeit auf ein Niveau senken könnte, das nach den Richtlinien der Internationalen Astronomischen Union akzeptabel ist. Das Forschungsteam plant, diese Lösung mit einem kleinen Satelliten namens Jovian 1 zu testen.

Eine neue Studie deutet darauf hin, dass die Beschichtung von Satelliten mit einem Material, das als Vantablack bekannt ist, die Lichtverschmutzung im Weltraum erheblich reduzieren und astronomische Beobachtungen möglicherweise schützen könnte. Forscher der University of Surrey führten Simulationen durch, die zeigten, dass diese ultradunkle Substanz die Satellitenhelligkeit nahe an die Grenze bringen könnte, die von der Internationalen Astronomischen Union zur Sicherung der wissenschaftlichen Forschung festgelegt wurde. Die Ergebnisse wurden in den Monatlichen Mitteilungen der Royal Astronomical Society veröffentlicht.

Das Problem der Weltraum-basierten Lichtverschmutzung hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Ab 2023 umkreisen mehr als 14.000 aktive Satelliten die Erde, wobei mehr als zwei Drittel der Starlink-Konstellation von SpaceX angehören. Darüber hinaus existieren bereits fast 20.000 inaktiv Satelliten und Stücke von Weltraummüll im Orbit. 7 Millionen weitere Satelliten. Anfang dieses Monats warnte die Europäische Weltraumorganisation vor den Gefahren, die durch solche Entwicklungen entstehen. 965 Prozent des einfallenden Lichts, wodurch es schwarz erscheint. Das Forschungsteam simulierte, wie eine weniger intensive Variante, Vantablack 310, die Sichtbarkeit von Satelliten beeinflussen würde.

Diese Version reflektiert etwa zwei Prozent des eingehenden Lichts, der Rest wird diffundiert anstatt reflektiert. Als Ergebnis würden Satelliten, die mit Vantablack 310 beschichtet sind, keine hellen Blitze erzeugen, die von der Erde aus sichtbar sind. Die Forscher argumentieren, dass dieser Ansatz eine skalierbare Lösung zur Bekämpfung der Lichtverschmutzung bietet, ohne die Raumfahrtaktivitäten stark zu beschränken.

Während die Technologie für bestimmte Arten von Satelliten vielversprechend ist, hängt ihre Wirksamkeit von der spezifischen Konstruktion und dem Zweck jedes Raumschiffs ab. Das Problem der weltraumgestützten Lichtverschmutzung hat unter Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern zunehmende Aufmerksamkeit erhalten. Der Anstieg der Anzahl der Satelliten hat den Nachthimmel zunehmend mit künstlichen Lichtern überfüllt, was sowohl die professionelle als auch die Amateurastronomie betrifft. Einige Astronomen behaupten, dass das derzeitige Niveau der Lichtverschmutzung die traditionelle Sternenbeobachtung innerhalb eines Jahrzehnts überholt machen könnte.

Im Hinblick auf die Zukunft hofft die Forschungsgruppe, die Praktikabilität der Verwendung von Vantablack 310 durch das CubeSat Jovian 1-Experiment zu demonstrieren. Im Erfolgsfall könnte die Methode eine praktikable Alternative zu anderen Abmilderungsstrategien bieten, wie z. B. die Begrenzung des Satellitenbetriebs während der dunklen Stunden oder die Anpassung ihrer Umlaufbahnen.

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heise online logoheise onlineUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 16 Std.
Lichtverschmutzung durch Satelliten: „Schwärzestes Schwarz“ als mögliche Abhilfe

Die zunehmende Anzahl von Satelliten in der Erdumlaufbahn stellt eine erhebliche Bedrohung für die optische Astronomie aufgrund der Lichtverschmutzung durch ihre reflektierenden Oberflächen dar. Forscher der University of Surrey haben vorgeschlagen, eine Beschichtung namens "Vantablack" zu verwenden, die fast das gesamte einfallende Licht absorbiert, um dieses Problem zu reduzieren. Simulationen deuten darauf hin, dass die Anwendung dieses Materials die Satellitenhelligkeit auf ein Niveau senken könnte, das nach den Richtlinien der Internationalen Astronomischen Union akzeptabel ist. Das Forschungsteam plant, diese Lösung mit einem kleinen Satelliten namens Jovian 1 zu testen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie und ihre möglichen Auswirkungen auf die Raumfahrtpolitik, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.Er behandelt die technischen Aspekte der Verringerung der Lichtverschmutzung durch Satelliten und erwähnt die Bedenken der Europäischen Weltraumorganisation, nimmt aber keine klare Position ein.

Warum Faktentreue (85): The article accurately reports the research conducted by the University of Surrey on using Vantablack® 310 to reduce satellite light pollution. It mentions the simulation results aligning with the IAU's brightness limits and references the planned in-orbit demonstration. However, it omits specific d

Warum Objektivität (80): The tone remains neutral, focusing on the potential solution without overtly promoting or criticizing the technology. However, phrases like 'massive consequences' and 'existential threat' introduce some level of concern, which may slightly skew the balance.

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