Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, betonte die Notwendigkeit greifbarer Ergebnisse aus den bevorstehenden EU-China-Handelsgesprächen und betonte die Besorgnis über Handelsungleichgewichte und unlauteren Wettbewerb. Sie stellte fest, dass chinesische Unternehmen im Vergleich zu OECD-Ländern deutlich mehr staatliche Unterstützung erhalten haben, und warnte, dass die EU bereit ist, Maßnahmen zu ergreifen, wenn keine Fortschritte erzielt werden. Die EU steht vor einem erheblichen Handelsdefizit mit China und importiert im Jahr 2025 Waren im Wert von fast 360 Milliarden Euro. Von der Leyen betonte die Bedeutung der Bekämpfung subventionierter Überkapazitäten und der Verbesserung des Marktzugangs für EU-Unternehmen in China.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine ausgewogene Darstellung der Haltung der EU zu den Handelsverhandlungen mit China, wobei der Schwerpunkt eher auf wirtschaftlichen Bedenken als auf einer parteiischen Haltung liegt.






