Am 5. Juni 2026 nahm Boris Bratina, der serbische Minister für Information und Telekommunikation, an einer Trauerzeremonie für Ayatollah Ali Khamenei, den Obersten Führer des Iran, in Teheran teil. Die Veranstaltung folgte dem Tod von Khamenei während des US-israelischen Angriffs auf den Iran am 28. Februar 2026. Laut einer offiziellen Erklärung des serbischen Ministeriums für Information und Telekommunikation unterzeichnete Bratina das Kondolenzbuch und drückte im Namen der serbischen Regierung und des Volkes sein Beileid aus. Das iranische Ministerium für Technologie, Innovation und Internationale Angelegenheiten berichtete, dass Bratina am 3. Juni in Teheran ankam und von dem stellvertretenden Außenminister Mohammad Hafez Hakami begrüßt wurde. Oppositionsparteien in Serbien stellten in Frage, ob Präsident Aleksandar Vučić die US-Regierung über die Entsendung eines Ministers nach Teheran informiert hatte, was auf einen Mangel an Koordination mit der Außenpolitik der Europäischen Union hindeuten könnte.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel formuliert den Besuch als diplomatische Geste, betont jedoch die Besorgnis über die Annäherung Serbiens an den Iran und seine möglichen Auswirkungen auf die Beziehungen zur EU und betont die Skepsis der Opposition in Bezug auf Transparenz und Koordination mit den westlichen Mächten, was auf eine linke Ausrichtung hinweist.






