Die Regierung der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump hat neue Beschränkungen für die Dauer von Visa für ausländische Studenten und Journalisten angekündigt. Laut am 16. Juli veröffentlichten Verwaltungsdokumenten werden diese Regeln - sofern sie nicht vom Kongress blockiert werden - innerhalb von zwei Monaten in Kraft treten und die Studentenvisa auf einen maximalen Aufenthalt von vier Jahren und die Journalistenvisa auf 240 Tage (etwa acht Monate) beschränken, mit möglichen Verlängerungen für ähnliche Zeiträume. Chinesische Journalisten werden mit strengeren Grenzen konfrontiert, wobei die Visa auf 90 Tage beschränkt sind. Zuvor konnten Studentenvisa bis zur Dauer ihres Programms und Journalistenvisa waren bis zu fünf Jahre gültig. Die Änderungen werden voraussichtlich Hunderte von in den USA akkreditierten internationalen Medien betreffen, einschließlich der AFP. Kritiker, darunter Reporter ohne Grenzen (RSF), argumentieren, dass dies die Pressefreiheit untergräbt und es internationalen Medien schwierig macht, im Land zu arbeiten.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Politik als Fortsetzung von Trumps hartnäckiger Einwanderungspolitik und betont sein Engagement für die Beendigung der illegalen Einwanderung und die Begrenzung der legalen Einwanderung.



