Die Jerusalem Post warnt vor einer wachsenden anti-israelischen Stimmung in den Vereinigten Staaten und hebt zwei jüngste Entwicklungen hervor. Erstens stimmte fast die Hälfte der Demokraten im Repräsentantenhaus dafür, die Hilfe für Israel zu kürzen, obwohl der Änderungsantrag fehlgeschlagen war. Zweitens beschuldigte Vizepräsident JD Vance israelische "Einflusskampagnen", die die US-amerikanischen Verhandlungen untergraben, und zitierte einen Artikel des Time-Magazins, der einige Kritiker mit israelischen Interessen in Verbindung brachte. Vance erwähnte auch Verschwörungstheorien, die den späten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein mit dem israelischen Geheimdienst verbinden und sich mit rechtsextremen Erzählungen ausrichten. Der Leitartikel legt nahe, dass sich beide großen US-politischen Parteien zunehmend auf Israel konzentrieren, auf Kosten breiterer nationaler Prioritäten.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Leitartikel beschreibt die zunehmende antiisraelische Stimmung in den USA als Bedrohung für die Beziehungen zwischen den USA und Israel und betont die Besorgnis über die Aktionen der Demokratischen Partei und rechtsgerichteter Persönlichkeiten wie JD Vance.
