Ein Artikel berichtet über die wachsende Besorgnis der Berufsschülerinnen in der Schweiz über ihre Arbeitsbedingungen in Lehrlingfirmen. Es werden Fälle von Diskriminierung, Rassismus, Drohungen, Sexismus, Demütigung, Mobbing und unzureichender Ausbildung hervorgehoben. Die Geschichte beginnt mit einer jungen Friseurin, Lana Voisard, die sich während ihrer Abschlussfeier öffentlich über die Misshandlung äußerte, die sie während ihrer Lehre erlebt hatte. Eine Studie von Workmed, die von der Versicherungsgesellschaft Swica in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass sich die meisten Lehrlinge zwar sicher fühlen, aber fast zwei Drittel psychologische Schwierigkeiten berichten. Experten stellen fest, dass das Machtungleichgewicht zwischen Lehrlingen und Ausbildern es für Jugendliche schwierig macht, Bedenken zum Ausdruck zu bringen. Ein weiterer Fall betrifft eine weibliche Lehrlingin in einem von Männern dominierten Gewerbe, die sexueller Belästigung und Missbrauch ausgesetzt wurde, ihre Abbrecherung und ihren Versuch, Selbstmord zu begehen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als systemisch und in strukturellen Ungleichheiten verwurzelt und betont die Verwundbarkeit junger Lehrlinge und die Notwendigkeit eines regulatorischen Eingreifens.






