Ein lebensbedrohlicher Vorfall mit einem Beatmungsgerät ereignete sich in Wien, Österreich, und betraf die 24-jährige Rita Fussenegger. Der Vorfall betraf ein defektes ResMed Astral-Gerät, das unerwartet ausfiel und sie und ihre Mutter zwang, manuell mit einer Ambu-Tasche zu atmen. Dies war aufgrund eines glücklichen Zufalls möglich, da sie Zugang zu einem zweiten Gerät hatte. Der Defekt führte zu einem Rückruf durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) und einem weltweiten Verkaufsstopp, der ResMed mindestens 75 Millionen Euro kostete. In Österreich werden Ersatzgeräte nicht von Krankenkassenversicherern wie der ÖGK abgedeckt, obwohl Patienten empfohlen wurden, einen Backup-Gerät zu haben. Fussenegger, der an dem Rohhad-Syndrom leidet, setzt sich nun durch die neu gegründete Österreichische Gesellschaft für Langzeit-Ventilation außerhalb des Krankenhauses (ÖGALB) für Veränderungen ein.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont das systematische Versagen der medizinischen Ausrüstung und den Mangel an Unterstützung durch die österreichischen Krankenkassen, der als Frage der sozialen Gerechtigkeit dargestellt wird.





