Der Artikel diskutiert Jorge Luis Borges' philosophische Ansichten über das Denken durch Mythen, Intuition und Vernunft und betont seinen Glauben, dass, während die alten Griechen beide Methoden verwendeten, das spätere westliche Denken die Rationalität bevorzugt hat. Es hebt Borges' literarische Herangehensweise an die Philosophie hervor, insbesondere sein Konzept der Träume als grundlegend für die Existenz. Das Stück untersucht, wie Borges diese Ideen in seine Werke integrierte, wie zum Beispiel 'Las ruinas circulares', wo Träumer die Realität schaffen, und 'Alles und Nichts', das paradoxe Beziehungen zwischen Schöpfern und Schöpfungen darstellt. Der Artikel schließt mit der Verknüpfung von Borges' Reflexionen mit zeitgenössischen Problemen und schlägt vor, dass die Geschichte selbst von Träumen geprägt wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschäftigt sich zwar mit philosophischen Konzepten, die als ideologisch bedeutend interpretiert werden könnten, nimmt aber keine klare Haltung ein, die einer bestimmten politischen Ideologie zugutekommt.

![Bernhard Aichner: „Beim Schreiben bin ich manchmal kurz vor dem Weinen“ [premium]](https://images.weserv.nl/?url=image.kurier.at%2Fimages%2Foriginal%2F9342686%2F46-234043534.jpg%3FversionId%3D5407c07d1529&w=3840&q=75&output=webp&we)




