Das israelische Militär führte einen seltenen Luftangriff im besetzten Westjordanland durch und tötete drei Kämpfer, die als Mitglieder der Al-Quds-Brigaden identifiziert wurden, einer bewaffneten Gruppe, die dem palästinensischen Islamischen Dschihad angeschlossen ist. Der Angriff ereignete sich in der Gegend von Jenin, wo israelische Streitkräfte seit Anfang 2025 eine große Operation namens "Eiserne Mauer" durchführen, die auf Flüchtlingslager abzielt und darauf abzielt, militante Netzwerke zu demontieren. Das israelische Militär behauptete, einer der Verstorbenen, Qais Bitawi, sei ein Hamas-Mitarbeiter, der mit Angriffen auf israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte in Verbindung steht. Der palästinensische Islamische Dschihad bestritt dies jedoch und erklärte, Bitawi sei einer ihrer Top-Führer. Die Operation habe zu einer erheblichen Vertreibung geführt, bei der fast 40.000 Palästinenser aus ihren Häusern in Jenin vertriehen mussten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Ereignis neutral und zitiert sowohl israelische militärische Behauptungen als auch die Gegenbehauptungen des palästinensischen Islamischen Dschihad.





