Die Sicherheitskräfte Kuwaits haben einen mutmaßlichen mit dem Islamischen Staat (ISIS) verbundenen Anschlag auf kritische Infrastruktur vereitelt und einen Mann verhaftet, von dem angenommen wird, dass er eine Drohne für einen Angriff gebaut hat. Das Innenministerium bestätigte die Verhaftung nach umfangreichen Überwachungs- und Überwachungsoperationen, so Beamte. Der Verdächtige wurde angeblich sowohl in der Herstellung von Sprengstoffen als auch im Betrieb von Drohnen geschult und hatte ein Gerät gebaut, das darauf abzielte, eine wichtige Einrichtung im Golfstaat anzugreifen. Das Ministerium betonte sein Engagement für die fortgesetzten Bemühungen, Bedrohungen für die nationale Sicherheit zu erkennen und zu neutralisieren.
Der Vorfall folgt auf eine Reihe von erhöhten Sicherheitsbedenken in Kuwait, insbesondere angesichts der anhaltenden regionalen Spannungen zwischen dem Iran und seinen Stellvertretern. Anfang des Jahres verhafteten die kuwaitischen Behörden Dutzende von Personen, die mit der libanesischen militanten Gruppe Hisbollah in Verbindung standen, und beschuldigten sie der Spionage, des Mordtrainings und der Sabotagepläne.
In einem separaten Fall wurden 14 Kuwaiter und zwei libanesische Staatsbürger inhaftiert, die mit iranisch unterstützten Gruppen in Verbindung standen, und zwar wegen eines angeblichen Sabotageplans.
Der IS, der einst in Teilen des Irak und Syriens dominierte, hat seinen Einfluss nachlassen sehen, seit er 2019 aus seinen ehemaligen Hochburgen vertrieben wurde. Trotz dieses Rückgangs unterhält die Gruppe weiterhin operative Zellen in verschiedenen Regionen, einschließlich des Golfs.
Die Golfregion ist angesichts der Anwesenheit mehrerer extremistischer Fraktionen und der komplexen geopolitischen Dynamik mit dem Iran ein Schwerpunkt für Antiterror-Bemühungen geblieben. Im Jahr 2024 führte ein mit ISIS verbundener Angriff auf eine Moschee in Oman zu sechs Todesopfern, was die anhaltende Gefahr des Terrorismus in der Region unterstreicht. Darüber hinaus hat Kuwait zuvor mit Vorfällen mit Extremisten zu tun gehabt, darunter ein Selbstmordattentat 2015 in einer schiitischen Moschee, bei dem 26 Menschen ums Leben kamen und über 200 Menschen verletzt wurden.
Das Innenministerium erklärte, dass seine Behörden weiterhin potenzielle Bedrohungen überwachen und entscheidende Maßnahmen gegen verdächtige Aktivitäten ergreifen würden. Dies geschieht inmitten einer breiteren regionalen Instabilität, in der die Golfstaaten mit vielfältigen Sicherheitsproblemen konfrontiert sind, die sowohl aus externer Aggression als auch aus internen Verschwörungen resultieren, die mit feindlichen Regimen verbunden sind.
Der Fall könnte auch zu erneuten Diskussionen über die Stärkung der Anti-Terror-Strategien und die Verbesserung der Mechanismen für den Austausch von Geheimdienstinformationen zwischen den Golfstaaten führen.
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