Der Artikel behandelt die Kritik am Meylan-Bericht, der Valérie Dittli, eine Staatsratsmitgliedin aus dem Kanton Waadt, beschuldigte, einem ehemaligen Kommissionspräsidenten unzulässig ein Mandat zu erteilen und ihm 10.000 Schweizer Franken für die Rücknahme einer Strafanzeige zu zahlen. Der Bericht führte zu einer strafrechtlichen Untersuchung von Dittli. Als Reaktion beauftragte Dittli zwei Rechtsanwälte, zu überprüfen, ob die Regierung von Waadt die Garantien für das Verwaltungsverfahren aufrechterhalten hatte. Ihr Bericht kam zu dem Schluss, dass Dittlis Recht auf Anhörung "schwer verletzt" wurde, unter Berufung auf unzureichende Rechtsvertretung, kurze Fristen und eine Verletzung ihrer Würde. Darüber hinaus gibt es eine weitere strafrechtliche Untersuchung, ob Dittli ihre Position missbraucht hat, obwohl ein Fall im Zusammenhang mit der Verletzung der Geheimhaltung abgewiesen wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sowohl die Vorwürfe aus dem Meylan-Bericht als auch die Gegenargumente der Rechtsanwälte von Dittli. Er begünstigt nicht offen eine Seite gegenüber der anderen und enthält auch keine starke ideologische Sprache.




