Die portugiesische Regierung hat eine Windfallsteuer vorgeschlagen, die auf die hohen Gewinne der Ölgesellschaften während der aktuellen Energiekrise abzielt. Ziel ist es, diese Mittel zur Unterstützung von Familien und Industrien zu verwenden, die am stärksten von steigenden Treibstoffpreisen betroffen sind, und Investitionen in die Dekarbonisierung zu finanzieren. Dies geschieht inmitten von Berichten, dass große Energieunternehmen wie Shell ihre Gewinne deutlich erhöht haben, wobei sich Shells Ergebnis im zweiten Quartal auf rund 9,4 Milliarden Euro verdreifacht hat. Befürworter, darunter Finanzminister mehrerer europäischer Länder, drängen die EU auf die Verabschiedung einer ähnlichen Steuer, aber die EU-Kommission hat den Vorschlag bisher abgelehnt. Die Aktivistengemeinschaft Oxfam hat eine dauerhafte Windfallsteuer von mindestens 50% auf Gewinne gefordert, die eine Rendite von mehr als 10% überschreiten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die vorgeschlagene Steuer auf ausgewogene Weise und verweist sowohl auf die Initiative der portugiesischen Regierung als auch auf den Widerstand der EU-Kommission.





