Laut Professor Masahiro Matsumura ist der russisch-ukrainische Krieg in seine Endphase eingetreten, und er skizziert drei mögliche Szenarien für seinen Abschluss bis Ende 2026. Er argumentiert, dass das Kriegsergebnis weniger von einzelnen Militäroperationen und mehr von der langfristigen Fähigkeit beider Seiten abhängen wird, ihre Streitkräfte zu erhalten, ihre Staaten zu finanzieren und die Unterstützung von Verbündeten aufrechtzuerhalten. Schlüsselfaktoren sind der demografische Rückgang der Ukraine, die reduzierte amerikanische Hilfe und die zunehmende Belastung der europäischen Länder bei der Unterstützung. Die Ukraine stand vor der Invasion Russlands vor erheblichen demografischen Herausforderungen, darunter niedrige Geburtenraten, hohe Sterblichkeit, Massenmigration, wirtschaftliche Instabilität und politische Krisen. Der Krieg hat diese Probleme verschärft, wodurch Millionen aus dem Land geflohen sind und die ukrainische Bevölkerung unter Kontrolle bleibt. Dieser demografische Rückgang beeinträchtigt die Fähigkeit der Ukraine, den Krieg fortzusetzen, die Konsenstimmung für ausländische Altersgruppen und die zunehmende Abhängigkeit von finanzieller Hilfe.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine analytische Perspektive eines Professors für Internationale Politik und diskutiert strategische und demografische Faktoren, die den Konflikt beeinflussen.




