In Korneuburg, Österreich, steht ein 36jähriger Familienvater vor Gericht, angeklagt wegen gewaltsamer Gewalt gegen seine Frau und ihre Kinder sowie Diebstahl. Der Angeklagte bestreitet alle Vorwürfe, behauptet, nur einmal seine Frau geohrfeigt zu haben und dass die Verletzungen, wie ein Nasenbeinbruch, älter seien. Er erklärt, das entwendete Geld für Reparaturen in Bulgarien gedient habe und dass die Kontrolle über das Mobiltelefon seiner Frau auf Verdacht der Untreue beruhte. Die Ehefrau und zwei Kinder wurden als Zeugen geladen, doch keiner von ihnen will aussagen. Der Angeklagte wurde schuldig gesprochen, seine Frau vorsätzlich zu verletzt zu haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen Rechtsfall, der Beschuldigungen wegen häuslicher Gewalt gegen einen Vater beinhaltet, nimmt jedoch keine klare ideologische Haltung ein. Er berichtet sowohl über die Anschuldigungen als auch über die Verteidigung des Angeklagten, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.



