Die Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) kritisierte den öffentlichen Auftritt des Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ), Ümit Vural, in der Sendung 'ZiB 2'. Vural äußerte sich kritisch gegenüber dem neu eingeführten Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren und betonte, dass Mädchen das Kopftuch weiterhin tragen dürfen. Er wies jedoch jede Unterstützung für Aufrufe zur Missachtung des Gesetzes zurück. Bauer erklärte, dass die Einhaltung der Gesetze für alle, einschließlich religiöser Führer, unumstritten sein sollte und wunderte sich, dass eine lange Diskussion nötig war, um Zustimmung zu kritisieren. Zudem erhielten sie eine falsche Information auf der IGG-Website, wonach Schullechkräfte ohne Eltern nicht über das Kopftuch sprechen dürften, als gefährliche Situation für Mädchen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Die Artikelberichterstattung unterstreicht die Haltung der Regierungspersonalität Claudia Bauer, die das Kopftuchverbot als unantastbar betrachtet und den IGGÖ-Präsidenten als unkooperativ darstellt.



