Die deutsche Polizei hat fünf Personen festgenommen, die des Verdachts angeklagt werden, zur Gruppierung "Kollektiv Zwickau" zu gehören. Diese Gruppierung wird vom Verfassungsschutz als linksradikal und kommunistisch-marxistisch-leninistisch eingestuft. Die Behörden vermuten, dass die Gruppe im Jahr 2022 eine kriminelle Vereinigung gegründet hat und Angriffe gegen rechte Strukturen geplant hat, darunter zwei Fälle von gefährlicher Körperverletzung in Plauen in diesem Jahr. Die Polizei führte Durchsuchungen in vier Bundesländern durch und beschlagnahmte im Februar 2025 im Rahmen einer früheren Razzia Waffen wie Schlagstöcke, Faustwaffen und Pfefferspray. Die Ermittlungen betreffen zwölf Männer, denen vorgeworfen wird, Mitglieder der Organisation zu sein, die das Symbol des Hammers und der Sichel verwendet und auf sozialen Medien antifaschistische Demonstrationen anregt. Die Beschuldigten sollen vor einem Richter in Dresden erscheinen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht stützt sich ausschließlich auf offizielle Aussagen von Polizei und Staatsanwaltschaft bezüglich Verhaftungen und Anklagen und stellt den rechtlichen Status der Beschuldigten dar, ohne dabei ideologische Motive zu kommentieren oder wertende Adjektive zu verwenden, die über die von den Behörden verwendeten hinausgehen.






