Nach Berichten aus lokalen und internationalen Medien sind mindestens neun Menschen gestorben und mehr als 20 vermisst, nachdem ein Passagierschiff vor der Küste Zyperns umgestürzt ist. Der Vorfall ereignete sich etwa zwei Kilometer nördlich der Nordküste der Insel in der Nähe der Stadt Girne. Erste Bewertungen zeigten, dass sich bis zu 270 Personen an Bord des Schiffes befanden, darunter Passagiere und Besatzungsmitglieder.
Das Schiff, das von der türkischen Firma Filo Jet betrieben wurde, fuhr vom Hafen von Girne in Richtung des türkischen Hafens von Taşucu, als der Unfall stattfand. Zeugen berichteten, dass das Schiff etwa vier Meilen vor der Küste Wasser aufnahm, bevor es umkippte. Die Rettungsdienste reagierten schnell und entsandten Rettungsteams und Hubschrauber, um den Überlebenden zu helfen, die es schafften, an die Küste zu gelangen. Viele andere blieben jedoch im Wasser gestrandet und klammerten sich an Trümmer oder Teile des umgestürzten Bootes.
Er erklärte, dass mit 159 der 258 Passagiere, von denen ursprünglich angenommen wurde, dass sie an Bord des umgestürzten Schiffes waren, Kontakt aufgenommen worden sei. Dies bedeutet, dass 99 Personen noch vermisst sind. Şenkul stellte fest, dass die Gesamtzahl der an Bord befindlichen Personen auf 270 geschätzt wurde, was sowohl Passagiere als auch Besatzungsmitglieder einschließt. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine offizielle Aktualisierung des Zustands der Besatzung, obwohl die Such- und Rettungsoperationen fortgesetzt werden. Laut CNN Türk, der den selbsternannten Führer der Türkischen Republik Nordzypern, Unal Üstel, zitiert, hat der Vorfall Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf See in der Region geweckt.
Die Schiffsroute folgte einer gemeinsamen Handelsroute, die von Fährschiffen verwendet wird, die Touristen und Einwohner zwischen der Türkei und Zypern befördern. Trotz regelmäßiger Inspektionen und Wartungsprüfungen sind solche Unfälle in der Gegend nicht unbekannt, insbesondere während der Zeiten hoher Seeactivity. Augenzeugenberichte deuten darauf hin, dass das Umkippen schnell passierte und viele Passagiere in Schock ließ. Einigen gelang es, an Land zu schwimmen, während andere von nahe gelegenen Schiffen oder Rettungsbooten gerettet wurden.
Die griechische Küstenwache hat ihre Bereitschaft zum Mitwirken beim Wiederherstellungsprozess zum Ausdruck gebracht und die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit in solchen Krisen betont. In der Zwischenzeit hat die türkische Regierung zusätzliche Ressourcen zugesagt, um bei der Untersuchung und Reaktion zu helfen.
Vorläufige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass raues Meer und plötzliche Wetterveränderungen zur Katastrophe beigetragen haben könnten. Es werden jedoch weitere Analysen erforderlich sein, um festzustellen, ob mechanische Störungen oder menschliche Fehler eine Rolle gespielt haben. In der Zwischenzeit warten die Familien der Opfer auf weitere Informationen und hoffen auf Klarheit über die Umstände der Tragödie.
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