Nach Angaben der kroatischen Behörden starben bei dem Absturz eines Ultra-Leichtflugzeugs in der Velebit-Bergkette zwei Personen. Die Leichen wurden am späten Freitag von Mitgliedern des kroatischen Bergrettungsdienstes (HGSS) gefunden. Das Flugzeug, registriert unter dem Rufzeichen D-KWZE, flog von der Tschechischen Republik nach Zadar, als sein Signal gegen 16.14 Uhr Ortszeit verschwand. Der Vorfall hat eine detaillierte Untersuchung der Ursache des Absturzes und der Identität der Opfer ausgelöst.
Zunächst gab es Verdacht, dass die Verstorbenen tschechische Staatsangehörige sein könnten, aufgrund des Ursprungs des Fluges. Dies wurde jedoch später vom tschechischen Außenministerium widerlegt. Ein Sprecher des Ministeriums, Adam Čörgő, bestätigte, dass die Opfer keine tschechischen Staatsbürger waren. Nach unbestätigten Berichten aus der Jutarnji-Liste waren die Personen deutsche Staatsangehörige, obwohl ihre offizielle Identifizierung und Staatsangehörigkeit noch nicht bestätigt wurden.
Der Zugang zum Gelände ist extrem schwierig und erfordert lange und anstrengende Wanderungen durch unwegsames Gelände. Die Suche, die unmittelbar nach dem Verlust des Kontakts mit dem Flugzeug begann, umfasste mehrere Behörden, darunter die kroatische Zivilschutzbehörde, Polizei, Feuerwehrleute und Rettungsteams aus mehreren Orten. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen, starken Winds, starken Regens und dichten Nebels wurde die Suche hauptsächlich zu Fuß durchgeführt, wobei die Sichtbarkeit oft auf nur wenige Meter reduziert wurde. Das Rettungskräfte standen während der Operation vor erheblichen Herausforderungen.
Nach Aussagen von HGSS-Beamten benötigten einige Teams mehrere Stunden, um den Absturzort zu erreichen, indem sie durch verräterische Bedingungen navigierten. Die Suche wurde zunächst aus der Luft versucht, aber die schlechte Sichtbarkeit machte die Lufterkundung unpraktisch. Infolgedessen wurden bodengestützte Bemühungen zur primären Methode zur Lokalisierung des Wracks. Über 35 Mitglieder der HGSS wurden in das Gebiet eingesetzt, unterstützt von Mitarbeitern des Nationalparks von Paklenica und anderen Rettungsdiensten.
Im Inneren wurden zwei Leichen ohne Anzeichen von Leben gefunden. Der Zustand des Wracks deutet auf einen schweren Einschlag hin, obwohl die genaue Ursache des Absturzes noch untersucht wird. Forensische Experten werden weitere Analysen des Ortes und der Überreste durchführen und planen, die Leichen zur offiziellen Identifizierung und Autopsie an das Institut für Forensische Medizin zu transportieren. Die Untersuchung wird auch die Untersuchung des Zustands des Flugzeugs und mögliche technische Fehler sowie die Überprüfung von Wetterdaten und Flugdaten umfassen. Der Vorfall hebt die Gefahren hervor, die mit kleinen Flugzeugoperationen verbunden sind, insbesondere in herausfordernden Umgebungen wie der Region Velebit.
Die Beteiligung mehrerer Behörden unterstreicht die Komplexität der Koordinierung von groß angelegten Such- und Rettungsoperationen in abgelegenen Gebieten.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden