Der Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat nach heftigerer Kritik seine Aussage zur unbezahlten Kinderbetreuung zurückgenommen. Während einer öffentlichen Veranstaltung in Salzburg wurde er gefragt, ob die staatliche Finanzierung für Mütter, die 96 Stunden pro Woche unbezahlte Kinderbetreuung leisten, ausgeweitet werden sollte. Stocker antwortete mit der Behauptung, dass Kinderbetreuung 'keine Arbeit' sei, was zu starkem Unmut unter Zuhörer führte. In einer anschließenden Stellungnahme entschuldigte sich Stocker 'in aller Deutlichkeit', bestätigte, dass sein Satz falsch war, und betonte, dass er Familie nicht als Geschäftsmodell betrachtet. Er betonte, dass Eltern, insbesondere Frauen, viel Leistung leisten und dies in nicht unüberschaubarem Geld, doch die Arbeit sei wertvoll und verdient Respekt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt neutral und konzentriert sich auf die Fakten der Aussage und der darauf folgenden Entschuldigung der Kanzler.





