Ein neues Forschungsprojekt untersucht, ob künstliche Intelligenz (KI), insbesondere große Sprachmodelle wie GPT-4, in der Sozialwissenschaft genutzt werden kann, um menschliches Verhalten vorherzusagen. Dabei wurden 70 Umfrageexperimente aus den USA mit Daten von über 119.000 Teilnehmern analysiert. Die KI wurde mit Informationen zu Alter, Bildung, Ethnie, Geschlecht, Parteiidentifikation und Weltanschauung versehen und musste die Reaktionen fiktiver Teilnehmer simulieren. Die Vorhersagen der KI stimmten in der Richtung mit den tatsächlichen Erkenntnissen überein, überschätzten jedoch die Stärke der Effekte systematisch. Dieses Muster war auch bei menschlichen Vorhersagen zu finden. Allerdings könnte die KI in einigen Fällen präziser als menschliche Experten sein, es gab Fälle, in denen sie weniger zu warnsig waren. Die Studie weist darauf hin, dass die Nutzen der KI in der Sozialwissenschaft zwar unerkannt sind, aber auch die Kosten und Risiken von Verbrechen, wie beispielsweise die Gefahren, aber auch die Risiken von falschen Erkenntnissen, überschätzt wurden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont das Potenzial der KI zur Unterstützung der Sozialwissenschaft, was in der Regel eine pro-Technologie-Haltung widerspiegelt.
Warum Faktentreue (85): The article accurately describes the study published in Nature, mentioning the 70 experiments involving over 119,000 participants and the use of GPT-4 to predict human responses. It aligns with the primary source documents referencing similar studies on AI and social sciences.
Warum Objektivität (75): The article presents the topic neutrally but has a slightly left-leaning tone given its publication in taz, a known leftist German newspaper. However, it avoids overt bias in describing the study itself.






