Ines Galić, eine Lehrassistentin an der Ivo Andrić Grundschule in Zagreb, musste ihre Position nach drei Jahren trotz positiver Beziehungen zu Schülern, Eltern und Kollegen verlassen. Sie konnte nach drei aufeinanderfolgenden befristeten Verträgen keinen neuen Vertrag abschließen. Das Gesetz von 2023 schreibt vor, dass Arbeitgeber nach drei befristeten Verträgen eine dauerhafte Beschäftigung anbieten, dies gilt jedoch nicht für Lehrassistenten. Schulverwaltungen behaupten, dass sie keinen vierten befristeten Vertrag anbieten können, ohne gegen die Arbeitsgesetze zu verstoßen, und ihnen fehlt die Befugnis, ohne Genehmigung des Ministeriums für Wissenschaft, Bildung und Jugend dauerhaft zu beschäftigen. Diese Situation zwingt erfahrene Schulen, Assistenten zu ersetzen, was insbesondere die Betreuung von Schülern mit Entwicklungsproblemen beeinträchtigt, die sich auf diese Assistenten verlassen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In diesem Artikel wird das Problem als systematisches Versagen der Verwaltungsvorschriften dargestellt, das sich negativ auf schutzbedürftige Kinder auswirkt.





