Die Gerichtsuntersuchung des Todes des legendären Fußballspielers Diego Armando Maradona hat eine neue Wendung genommen, nachdem die Behörden einen Fehler bei der klinischen Vorgeschichte seines Vaters bestätigt haben, der fälschlicherweise in der Analyse des medizinischen Gremiums verwendet wurde. Das Sanatorio de los Arcos, das von Swiss Medical betrieben wird, hat den Fehler nach den Enthüllungen während einer Gerichtsverhandlung anerkannt. Der Fall umfasst nun Strafverfahren unter der Leitung der Staatsanwälte Carolina Asprella und Cecilia Chaieb aus San Isidro, die feststellen werden, ob die Verwechslung eine öffentliche Straftat darstellt.
Die Durchsuchungen wurden von den Richtern Alberto Gaig, Pablo Rolón und Alberto Ortolani angeordnet, die das Verfahren überwachten, das mögliche strafrechtliche Haftung im Zusammenhang mit dem Tod von Maradona untersucht. Die Überfälle fanden über Nacht statt und dauerten bis in die frühen Morgenstunden, wobei sowohl das Hauptquartier von Swiss Medical in San Nicolás als auch das Sanatorio de los Arcos in Palermo ins Visier genommen wurden.
Am Sanatorio de los Arcos gaben Beamte zu, dass es einen Fehler bei der Registrierung der Daten von Diego Maradona, dem verstorbenen Vater des Fußballers, in der Labordatenbank gegeben hatte. Dieser Fehler führte dazu, dass die medizinischen Unterlagen des verstorbenen Vaters unter dem Namen Diego Armando Maradona erschienen, was es unmöglich machte, die beiden Patienten zunächst zu unterscheiden. Die beschlagnahmten Dokumente enthielten 59 Seiten mit Informationen, die für Maradona relevant waren, zusammen mit Materialien, die mit dem Pseudonym verbunden waren, das er während der Behandlung verwendete.
Laut Quellen wurden zwischen 2011 und 2015 keine anderen Laboruntersuchungen aufgezeichnet, außer denen, die mit dieser Operation verbunden sind. Im Hauptsitz von Swiss Medical erklärte das juristische Team, dass dort keine medizinischen Unterlagen von Diego Armando Maradona gespeichert wurden und dass solche Unterlagen im Zentrum bleiben sollten, in dem er versorgt wurde. Die Untersuchung konzentrierte sich in erster Linie darauf, zu identifizieren, welche Dokumente existierten, wo sie waren und wie sie Teil des Gerichtsverfahrens wurden. Die Kontroverse entstand während der Anhörung am Dienstag, als der Nephrologe Hernán Trimarchi über eine angebliche chronische Nierenerkrankung aussagte, die in den Erkenntnissen des medizinischen Ausschusses festgestellt wurde.
Das Dokument, das sich über 138 Seiten erstreckt, bezog sich auf medizinische Studien, die später dem Vater von Maradona gehörten. Diese Enthüllung wurde von den Anwälten Nicolás DAlAlbora und Agustín Varela, die Nanci Forlini, die Koordinatorin von Swiss Medical und eine der Angeklagten, vertraten, aufgezeigt. Während der erneuten Sitzung beschrieb der Staatsanwalt Patricio Ferrari die Situation als eine Falle und deutete auf eine mögliche Begehung öffentlicher Straftaten hin. Er erklärte, dass das Verbrechen am 5. Januar 2021 begann, als die Studien vorgelegt wurden, und seine Auswirkungen bis heute andauern.
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