Jenna Ortega, eine 23-jährige US-amerikanische Schauspielerin, die für ihre Rollen als Harley Diaz in der Sitcom Mittendrin und kein Entkommen und kürzlich als Wednesday Addams in der Netflix-Serie Wednesday bekannt ist, hat in einem kürzlich erschienenen Interview mit Esquire enthüllt, dass sie während ihrer frühen Karriere lange Tage am Set verbrachte, ohne zu essen oder zu trinken.
Bis 2012 war sie bereits in zwei international erfolgreichen Filmen, James Wan's Insidious: Chapter 2 und Iron Man 3, erschienen, als sie gerade neun Jahre alt war. Ihr früher Erfolg brachte Aufmerksamkeit, aber es kam auch mit Herausforderungen, die sie im Interview detailliert beschrieb. "Ich habe das Gefühl, dass ich immer Fehler mache", sagte Ortega zu Esquire, als sie nach frühen Karrierefehlschritten gefragt wurde. "Aber als Kind war ich so dankbar und aufgeregt, dort zu sein, dass ich vollständig konzentriert war. Ich habe nicht einmal um einen Schluck Wasser gebeten. Ich habe den ganzen Tag nichts gegessen oder getrunken, weil ich sicherstellen wollte, dass ich niemandem im Weg war". Sie erinnerte sich, dass sie im Alter von sieben Jahren Ambitionen entwickelte, Schauspielerin zu werden.
Zu dieser Zeit nahmen ihre Eltern ihre Bestrebungen nicht ernst, aber ihre Beharrlichkeit trug dazu bei, dass sie ihren Traum verfolgte. "Ich war sieben Jahre alt, als ich sagte, dass ich das machen wollte", erklärte Ortega. "Meine Eltern lachten mich aus, und das war im Grunde der Ursprung von allem. Die Motivation. Und ich habe nie wirklich aufgehört, weil ich sehr stur bin". Als junges Mädchen, das andere junge Schauspielerinnen auf dem Bildschirm beobachtete, fand Ortega Inspiration in Dakota Fanning. Als sie sah, wie eine andere junge Frau in der Branche erfolgreich war, zeigte sie ihr, was es bedeutete, eine Schauspielerin zu sein. Dieser frühe Einfluss half, ihren Weg zu formen und verstärkte ihre Entschlossenheit, ihrer Leidenschaft trotz der anfänglichen Skepsis ihrer Familie zu folgen.
Das Interview gibt Einblick in den intensiven Druck, der auf junge Schauspieler ausgeübt wird, die ihre Karriere in jungen Jahren beginnen. Ortegas Erfahrung spiegelt eine gemeinsame Herausforderung unter Kinderschauspielern wider, die oft mit anspruchsvollen Zeitplänen und Erwartungen konfrontiert sind, die sich auf ihr körperliches und emotionales Wohlbefinden auswirken können. Ihre Offenheit über diese Kämpfe hebt die Bedeutung der Selbstfürsorge und die Notwendigkeit von Unterstützungssystemen innerhalb der Unterhaltungsindustrie hervor.
Ihre Geschichte schwingt bei vielen, die ähnliche Wege eingeschlagen haben, und bietet sowohl warnende Lektionen als auch Ermutigung, durch Widrigkeiten durchzuhalten. Ihre Kommentare kommen inmitten wachsender Diskussionen über die Behandlung junger Darsteller in der Film- und Fernsehindustrie.
Während einige Studios und Produktionsfirmen Politiken umgesetzt haben, um das Wohlergehen junger Darsteller zu gewährleisten, arbeiten andere weiterhin unter weniger strengen Vorschriften. Der Ruf nach Reformen hat in den letzten Jahren an Dynamik gewonnen, angetrieben von hochkarätigen Fällen und öffentlichen Sensibilisierungskampagnen. Ortegas offene Reflexionen bieten einen seltenen Einblick in die inneren Abläufe des Lebens eines Kindes und die Opfer, die sie auf dem Weg bringen.
Während sie ihre Karriere weiter aufbaut, erinnern ihre Erfahrungen an die Herausforderungen, denen sich junge Schauspieler gegenübersehen, und an die Bedeutung der Bewältigung dieser Probleme im Unterhaltungsbereich.
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